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STEINORT / SZTYNORT

Das ehemalige Herrenhaus der Familie von Lehndorff ist das Hauptprojekt der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS). Der Name von Lehndorff ist vor allem bekannt durch Graf Heinrich von Lehndorff, dem letzten Herrn auf Schloss Steinort, der am gescheiterten Stauffenberg-Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 beteiligt war und kurz darauf sein Leben lassen musste. Nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" verfiel die ehemalige ostpreußische Gutsanlage in schnellem Tempo. Ende 2009 ist es, vorangetrieben von der DPS, gelungen, das Herrenhaus in das Eigentum der polnischen Schwesterstiftung der DPS, der Polsko-Niemiecka Fundacja Ochrony Zabytków Kultury (PNF) zu übertragen. Seitdem konnten beide Stiftungen vor allem mit Fördermitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), des Polnischen Ministeriums für das Nationale Erbe und privaten Spenden aus Deutschland notsichern und damit vor dem Einsturz bewahren. Zuletzt konnten 2015 mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück (DBU) und der Technischen Universität Dresden unter Leitung des Tragwerkplaners Professor Dr.-Ing. W. Jäger in einem Modellvorhaben der Nordwestturm konstruktiv gesichert, ein Teil der Fundamente und Drainage ertüchtigt sowie mit privaten Spenden die Herrichtung des Ostflügels für ein provisorisches Informationszentrum begonnen und das Schloss im November winterfest gemacht werden. 2016 sollte die Gebäudesicherung mit Fertigstellung der Drainagenwiederherstellung, einer Dachstuhlteiinstandsetzung des Kernbaues und der Notsicherung der noch überkommenen polychromen Raumfassungen fortgeführt werden, Arbeiten, zu deren Finanzierung ein Förderantrag 2016 an das Polnische Ministerium für Kultur und Nationales Erbe gestellt worden ist. Dieser Antrag hat jedoch knapp eine Bewilligung verpasst und ist deshalb im Herbst 2016 mit Nachbesserungen nochmals für eine Förderung 2017 gestellt worden. Indes hat sich 2016 ein polnischer Investor für die ehemalige Gutsanlage Steinort gefunden, der einen EU-Förderantrag zu deren Umwandlung in ein Resort gestellt hat und bereit ist, bei einer Bewilligung des Antrags Schloss Steinort als Pächter mit Förder- und Eigenmitteln zu sanieren. Der von Schlosseigentümer und Pächter gefundene Kompromiss sah im Sommer 2016 so aus, dass der wertvolle Mittelteil des Schlosses und ein Teil des Westflügels weiterhin einer öffentlichen kulturellen Nutzung vorbehalten gewesen sind mit der PNF als Träger während aus Gründen der Finanzierbarkeit des Projekts und im Hinblick auf dessen wirtschaftliche Tragfähigkeit ansonsten im Schloss in denkmalverträglicher Form gehobene Hotelappartments untergebracht werden sollten. Dabei sollte die polnische Schwesterstiftung den Architekten für die Sanierung des Schlosses bestimmen können. Im Herbst 2016 haben sich die Pläne dahingehend geändert, dass nicht zuletzt durch eine geforderte Nachbesserung des EU-Förderantrags durch den Investor die Unterbringung von Hotelappartments im Schloss aufgegeben wird. Die Anzahl der Hotelappartments, auf die sich der Investor im Sommer 2016 mit der PNF geeinigt hatte, wurde als wirtschaftlich nicht tragfähig genug eingestuft. Die Nachbesserung des EU-Antrags beinhaltet nunmehr ausschließlich eine Nutzung von Schloss Steinort für Ausstellungen, museale Zwecke und Tagungen. Die PNF bestimmt weiterhin den Architekten und ihr soll auch weiterhin die Trägerschaft für den kulturellen Nutzungsanteil obliegen.

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MARIENFELDE / MARIANKA

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2008, 2011, 2015 und 2016 gefördertes Projekt Pfarrkirche Marienfelde/Marianka, Polen.

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NIEPÖLZIG / NIEPOŁCKO

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz wurde m Zeitraum Ende 2016 bis Anfang 2017 mit einer Zuwendung der Bundesrepublik Deutschland die Sanierung der Fenster des ehemaligen Gutshaus Niepölzig / Niepołcko gefördert, das einer der wenigen noch erhaltenen repräsentativen barocken Sichtfachwerkbauten in der Woiwodschaft Westpommern ist.

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SAGAN / ŻAGAŃ

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2016 gefördertes Instandsetzungsprojekt Heilig-Grab-Kapelle.

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PARADIES / GOŚCIKOWO PARADYŻ

Der eindrucksvoll monumental erschaffene spätbarocke Hauptaltar der ehemaligen Zisterzienserklosterkirche Paradies / Gościkowo Paradyż zeigte sich zuletzt mit seinen Schädigungen durch Insektenbefall und der weißen Überfassung in einem unakzeptablen Zustand. Vermittelt durch das Woiwodschafts-Denkmalamt in Grünberg / Zielona Góra konnte die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) zur Ausführung zweier wichtiger Restaurierungsetappen 2014 und 2015 beitragen. 2016 wurde die Restaurierung des wertvollen Altars mit Hilfe der DPS fortgesetzt.

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RÜGENWALDE / DARŁOWO

In den Gründerzeitjahren besaß die Stadt Rügenwalde / Darłowo die größte Redderei Hinterpommerns, Sie gehörte Familie Hemptenmacher, die am Marktplatz der Ostseestadt ein stattliches Bürgerhaus besaß, das bis heute erhalten, jedoch sanierungsbedürftig ist. Seit 2012 wird die Instandsetzung des denkmalgeschützten Bürgerhauses mit aufwendig gestalteter Giebelfassade von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz mit der großzügigen Unterstützung einer Privatspenderin aus Deutschland unterstützt. 2016 sollte die repräsentative Außenfassade des Kopfbaues instand gesetzt werden. Wegen organisatorischer Probleme 2016 hauseigentümerseitig bei der Vorbereitung der Fassadensanierung soll diese jetzt 2017 zur Ausführung kommen.

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MODELLHAFTE SANIERUNG SCHWERGESCHÄDIGTER MITTELALTERLICHER GLASMALEREIEN IN KUJAWIEN 2014 – 2016

Erforscht und restauriert werden bei diesem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geförderten Projekt kostbare mittelalterliche Glasmalereien in den durch Umweltschadstoffe extrem belasteten Städten Kujawiens Thorn / Toruń und Leslau / Włocławek. Viele dieser wertvollen Fenster-Glasmalereien gibt es heute in Polen nicht mehr.

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BRIETZIG / BRZESKO

Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz hat 2013 - 2015 in Hinterpommern die Restaurierung eines Scheinrippengewölbes grfördert, das heute in Polen einzigartig ist. Die Arbeiten an der kostbaren Decke, die im ausgehenden 17. Jh. entstanden ist, sollen 2016 ihren Abschluss finden.

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FRAUSTADT / WSCHOWA

Die Last des Dachstuhls der ehem. Ev. Kirche Kripplein Christi drückte über die Maße auf die Außenwände des Bauwerks, das ein bedeutsames Zentrum der Verbreitung des Protestantismus am nordöstlichen Rand Niederschlesiens gewesen ist. Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz konnte 2015 helfen, die von dem Schiff-Dachstuhl ausgehende akute Gefahr für das Baudenkmal zu stoppen.

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GRÜSSAU / KRZESZÓW

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2015 gefördertes Projekt „Inventarisierung des wiederentdeckten deutschen Archivs (1436 –1954) des heutigen Benediktinerinnenklosters Grüssau/Krzeszów, Woiwodschaft Niederschlesien, Polen"

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SCHENKENDORF / SĘKOWICE

Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz hat 2015 die Instandsetzung der Emporen der Dorfkirche im Dorf Sękowice früher Schenkendorf und heute Ortsteil der Landgemeinde Gubin / Guben mit einer Zuwendung der Beauftragten der Deutschen Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Bis zur Fertigstellung der Inneninstandsetzung der bezaubernden Fachwerkkirche, die 2006 noch akut vom Verfall bedroht war, werden noch 60.000 EUR benötigt.

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SCHWEIDNITZ / SWIDNICA

Die evangelische Friedenskirche „Zur heiligen Dreifaltigkeit“ in Schweidnitz / Swidnica, Polen ist seit 2007 Förderprojekt der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz. 2007/2008 und 2010 - 2012 hat sich die DPS der Sicherung und Instandsetzung historischer Fenster des Weltkulturerbes angenommen. 2015 war die DPS an der Restaurierung der Großen Orgel beteiligt.

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BAD WARMBRUNN / CIEPLICE SLASKIE ZDRÓJ

Die Außeninstandsetzung des barocken Ev. Pfarrhauses erfolgte 2014 zusammen mit der Fassadensanierung der benachbarten Ev. Erlöserkirche. Dem jungen Pfarrer-Ehepaar ist es gelungen, Ende 2013 EU-Mittel für beide Projekte zu akquirieren. Der Eigenmittelanteil der Kirchengemeinde wurde von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz mit Mitteln der Beauftragten für Kultur und Medien und der Erika-Simon-Stiftung in Rinteln mitfinanziert.

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BOLKENHAIN-OBERBAUMGARTEN / BOLKÓW-SADY GÓRNE

Die stark geschädigten Fassaden der Kath. Kirche Mariä Geburt in dem Dorf Oberbaumgarten / Sady Górne wurden 2014 mit der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz als Maßnahmenträger denkmalgerecht instand gesetzt.

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KLASTAWE / CHLASTAWA

An der Holzkirche „Geburt der Seligen Jungfrau Maria“ in Klastawe / Chlastawa konnte 2014 mit finanzieller Unterstützung der Beauftragten für Kultur und Medien und der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz für die gewährten Bundesmittel das Schiffdach neu eingedeckt werden.

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MODELLHAFTE RESTAURIERUNG UND SCHUTZ VOR SCHWER GESCHÄDIGTEN GLASMALEREIEN 2012 – 2014

Bei dem DPS-Förderprojekt 2012-2014 ging es darum, durch Umweltschäden gefährdete, besonders erhaltenswerte Fenster-Glasmalereien von drei ausgewählten denkmalgeschützte Kirchenbauten in der Woiwodschaft Niederschlesien (Polen) modellhaft zu restaurieren und zu schützen. Die bearbeiteten Kirchen stehen in Waldenburg / Wałbrzych, Niedersteine /Ścinawka Dolna und Jauer / Jawor.

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SCHLAGENTHIN / SŁAWECIN

Der hölzerne Turm der Kath. Filialkirche „Muttergottes von Ostra Brama (Muttergottes im spitzen Tor)“ in Schlagenthin / Sławęcin in der Woiwodschaft Lebus / Lubuskie hatte sich in letzter Zeit immer weiter geneigt und gedroht, auf den Westgiebel des Kirchenschiffs zu stürzen. Mit Hilfe der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz konnte die Gefahr 2014/15 beseitigt werden.

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GROß MONTAU / MĄTOWIE WIELKIE

Förderprojekt 2013 der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz

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HIRSCHBERG / JELINIA GÓRA – CIEPLICE ZDRÓJ

Die aus einem ehemaligen Bethaus hervorgegangene Ev. Erlöserkirche in Bad Warmbrunn / Cieplice Zdrój, einem Stadtteil der schlesischen Stadt Hirschberg / Jelenia Góra, ist ein bedeutender Sakralbau des Rokoko. Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege hat 2011-13 die Dachsanierung und Fensterinstandsetzung gefördert.

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KLEMZIG / KLȨPSK

Die wunderschöne gut erhaltene Holzkirche in Klemzig / Klępsk war 2013 ein Förderprojekt der Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz in Görlitz.

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LAUBAN / LUBAŃ

Die ehemalige Frauenkirche in Lauban / Lubań benötigte dringend eine Dachinstandsetzung. Die Maßnahme konnte 2013 mit Unterstützung der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz ausgeführt werden.

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FÜRSTENSEE / PRZYWODZIE

Dachundichtigkeiten hatten erhebliche Feuchtigkeitsschäden an der historischen polychrome Schiffdecke der Kath. Filialkirche in Fürstensee / Przywodzie verursacht. Nach 2010 erfolgter Dachsanierung konnte die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz wesentlich zu der Restaurierung der Deckenmalerei beitragen.

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MUHRAU / MURAWA

DPS-Förderprojekt 2012. Dachundichtigkeiten hatten den Betrieb der in dem Schloss untergebrachten Einrichtungen Kindergarten, Tagungs- und Bildungsstätte gefährdet ...

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SCHÖNWALDAU / RZASNIK

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2011 unterstütztes Wiederherstellungsprojekt.

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SORQUITTEN / SORKWITY

Förderprojekt 2010 war die Instandsetzung der historischen Sauerorgel in der Ev. Pfarrkirche.

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TOPOLNO

2010 mit finanzieller Unterstützung des Beauftragten für Kultur und Medien der deutschen Bundesregierung und der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz als Maßnahmeträger restaurierte Sauer-Orgel.

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GNOJAU / GNOJEWO

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2009 gefördertes Projekt mittelalterliche Wegekapelle bei Marienburg/Malbork.

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HEINRICHAU / HENRYKÓW

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2008 gefördertes Projekt Zisterzienserkloster Heinrichau/Henryków, Polen.

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