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BOLKENHAIN-OBERBAUMGARTEN / BOLKÓW-SADY GÓRNE

Die stark geschädigten Fassaden der Kath. Kirche Mariä Geburt in dem Dorf Oberbaumgarten / Sady Górne wurden 2014 mit der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz als Maßnahmenträger denkmalgerecht instand gesetzt.

Die Kath. Kirche Mariä Geburt in Oberbaumgarten / Sady Górne in der Woiwodschaft Niederschlesien, ehemalige Patronatskirche der Familie von Tschirnhaus, wies, nachdem  zuletzt 2008 der Außenputz erneuert worden war, bereits wieder reparaturbedürftige Außenputz- und Anstrich- sowie aufsteigende Feuchteschäden im Sockelbereich auf. Dank einer namhaften zweckgebundenen Privatspende aus Hildesheim an die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz konnten die Schäden an dem Baudenkmal 2014 behoben werden.

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Ober Baumgarten / Sady Górne ist ein Ortsteil des 8 Km entfernt in nordwestlicher Richtung gelegenen Städtchens Bolkenhain / Bolków im Kreis Jauer / Jawor in der Woiwodschaft Niederschlesien. 19 Km südlich des an die 500 Einwohner zählenden Dorfs liegt Jauer / Jawor, 68 Km südwestlich Breslau / Wrocław. Die Kath. Kirche steht in erhöhter Lage am Dorfrand von einem ummauerten Friedhof umgeben und ist durch eine kleine örtliche Zuwegung erschlossen.

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Die Kath. Pfarrkirche der Geburt der seligen Jungfrau Maria soll Ende des 13. Jhs. als frühgotisches Bauwerk entstanden sein und im 14. Jh. umgebaut worden sein. 1969 wurde sie in die Liste der geschützten Denkmale im Kreis Bunzlau als Sakralbau des 14. Jhs. eingetragen. Es wird vermutet, dass um 1240 an dieser Stelle eine Kirche der Hl. Hedwig existierte. Wertvolles Ausstattungselement ist die Renaissancekanzel vom 1585. In dem Sakralbau befinden sich 21 Grabsteine  aus dem 16.-17. Jh. (davon 18 große Grabplatten und zwei Grabinschriften) der Familien Tschirnhaus. (pol. Czyrna, czes. Czarnousy), von Schweinichen und von Reibnitz.

In den Jahren 1495-1727 (oder 1827) waren die Dörfer Ober-und Nieder Baumgarten, erwähnt erstmals 1253, im Besitz der Familie Tschirnhaus. Die Kirchen in Oberbaumgarten / Sady Górne war von 1498 bis zur Enteignung 1654 (Westfälischer Frieden) Patronatskirche. Um 1500 stammt von den Tschirnhaus, die vom Kaiser mit der Bolkoburg und Stadt Bolkenhain belehnt wurden und sich dann bald in mehrere Linien gabelten, auch der Tschirnhaus-Stamm in Kieslingswalde / Sławnikowice, heute Ortsteil von Zgorzelec, des polnischen Teils der Stadt Görlitz.

„Am bekanntesten wurde aus dieser Linie der Grundherrn der Physiker, Mathematiker, Experimentator und Philosoph Ehrenfried Walther von Tschirnhaus (1651 – 1708). Er war maßgeblich an der europäischen Porzellanerfindung beteiligt und schuf die seinerzeit größten Linsen Europas, die zur Erzeugung sehr hoher Temperaturen durch Sonnenenergie, u.a. für das Brennen der Porzellan-Rohmasse benötigt wurden. Der Mathematisch-Physikalische Salon im Dresdner Zwinger und die Leipziger Universität würdigten ihn mit der Herausgabe von Büchern über sein Schaffen und der Herausgabe seiner in Latein geschrieben Werke der Medicina Mentis. Die 21 erhaltenen Grabsteine in der Kirche von Ober Baumgarten gehen auf Hans von Tschirnhaus (1542 – 1609) und seine Gemahlin Magdalena, geb. von Czettritz (1549 – 1617) zurück. Aus der Ehe gingen 18 Kinder hervor. Der älteste Sohn Georg (1570 – 1630) machte Karriere als Landesältester der Fürstentümer Jauer und Schweidnitz (1622) und dankte als Kriegskommissar 1632 ab. Sein Bruder Hans (1572 – 1602) kämpfte als Rittmeister des Fürsten von Teschen neun Jahre gegen die Türken. Hierbei bewährte sich auch Abraham (1573 – 1615). Er gehörte 1612 zum kaiserlichen Gefolge bei der Wahl in Frankfurt/Main. Drei Jahre später ermordete man ihn in Schweidnitz. Einige der Töchter starben schon in jungen Jahren oder waren jung verwitwet. Der Enkelsohn Hans Georg (1595 – 1620) studierte in Straßburg i.E. und kam „durch einen Stich“ zu Tode. Fabian von Tschirnhaus (gest. 1568) lieferte sich mit Kaspar von Schweinichen ein Duell und starb danach. Daraufhin gab es zwischen den Vätern eine lange Auseinandersetzung, die sogar dem Kaiser vorgetragen wurde.“(aus: www.hausschlesien.de).

Nicht zuletzt wegen der besonderen Gestaltungsqualität der Grabsteine stand die Kirche schon in preußischer Zeit unter Denkmalschutz.

Im Jahr 1899 wurde die Kirche umfangreich umgebaut und mit einer Einfriedungsmauer umsäumt.

Am 7. und 8. Mai 1945 begann die Flucht der Bevölkerung der Dörfer Nieder und Ober Baumgarten. Die Dorfbewohner erreichten die Tschechische Republik, wo sie gezwungen waren, erneut von der Roten Armee zurückzuweichen. Als Folge der Ergebnisse der Potsdamer Konferenz 1946 gelangte die deutsche Dorfbevölkerung am 3. August 1946 nach Westdeutschland in die britische Besatzungszone und wurde zwischen den Bezirken Halle (Westfalen). Und Lippstadt in Westfalen aufgeteilt.

Heute unterstehen Kirche und Kirchengemeinde der Diözese Schweidnitz / Swidnica und dem Dekanat Bolkenhain / Bolków. Die Kirchengemeinde der Dörfer Nieder und Ober Baumgarten wurde am 5. Juni 1985 gegründet und hat zusammen etwa 600 Mitglieder.

Im Jahre 2008 waren mit der Erneuerung des Daches und des Außenputzes die letzten Instandsetzungsarbeiten erfolgt.

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Der im Kern mittelalterliche Sakralbau ist ein heute weiß verputzter Massivbau (überwiegend gemörteltes Feldsteinmauerwerk, partiell ziegelgemauert) mit einschiffigem rechteckigen Langhaus, an dessen Südwestecke angefügtem hohen quadratischen Turm, an den ehemaligen Altarraum angefügtem eingezogenen niedrigeren Gruftanbau und an seine Nordseite angebauter Sakristei.

Schiff, ehem. Gruftanbau und Sakristei überdeckt jeweils ein ziegelgedecktes Satteldach. Die aus einem flachen Walmdach mit Laternenbekrönung bestehende  Turmbedachung des Solitärbaues ist kupfergedeckt.  Turm und Schiff bilden im Gegensatz zur Südseite, an der der Turm vorgesetzt ist, auf der Westseite in einer Fluchtlinie.

Der Hauptzugang erfolgt durch ein schmuckes mittelalterliches Stufenportal aus rotem Sandstein, das in der Mitte der fensterlosen Westgiebelseite des Schiffs angeordnet ist. Es ist spitzbogig mit eingeschriebener Dreipassöffnung, die von zwei schlanken  Säulen mit romanisiertem Kapitell eingerahmt ist. Am Türblatt des Portals hat sich noch historisches Beschlagwerk erhalten.  In rotem Sandstein gehalten ist auch die Eckquaderung von Schiff und Chor. Westgiebel und Sakristei stützen breite gestufte Strebepfeiler. Die Form der Fensteröffnungen ist unterschiedlich.

Der Turm ist an allen vier Seiten auf Glockenstuhlebene mit einer großen rundbogigen Schallarkade ausgestattet und wird ansonsten nur durch Schlitzöffnungen  auf der West- und Südseite belichtet. Die Fenster von Schiff, Chor und Sakristei sind rundbogig und spitzbogenförmig und sitzen in tiefen Laibungen. An der Ostfassade des ehemaligen Grufthauses, das niedrigere, breitere und tieflaibigere Fenster als Schiff und Sakristei aufweist, ist die Öffnung zugesetzt. Außerdem findet sich hier ein bei der Kircheninstandsetzung 2008 angelegtes größeres Befundfenster einer freigelegten-farbigen Diamantputzquaderung, wie sie für die Renaissance typisch ist.

Betritt man das heute vollständig weiß verputzte Kircheninnere von Westen fällt der Blick nach Durchschreiten der Orgelempore sogleich auf das große 20. Jh.-Fresko, das die Flachdecke des Kirchenschiffs schmückt. Sein Hauptmotiv bildet das Bergkloster Jasna Góra in Częstochowa (Tschenstochau) einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der römisch-katholischen Kirche in der Woiwodschaft Schlesien. Abgebildet ist das Paulinerkloster mit der wundertätigen Ikone der Schwarzen Madonna (der sogenannten Königin Polens) „…das größte Marienheiligtum Mitteleuropas, das zugleich das wertvollste Nationalheiligtum der Polen ist und jährlich von ca. 3–4 Millionen Gläubigen besucht wird“ (Wikipedia).

Sodann wandert der Blick weiter zum ursprünglichen Altarraum mit noch erhaltenem Kreuzrippengewölbe, Rippen in Rotsandstein, Natursteinbodenbelag, Renaissance-Wandepitaph und -Taufstein (dereinst (nach dem Kirchenumbau 1899) war der Altarraum ausgemalt mit Rankenornament auf den Gewölbekappen und Sockelfries mit Blütenornamentik) in den niedrigeren kreuzgratgewölbten ehemaligen Gruftanbau dahinter, der stufenerhöht ist und heute als Altarraum genutzt wird.

Um den dort stehenden Altar herum sind die 18 überlebensgroßen Renaissance-Grabplatten angeordnet, die in grau-gelblichem Sandstein erschaffen wurden. „Vater Hans von Tschirnhaus ist in moderner spanischer Tracht mit Kniestrümpfen, Hosen und bequemem Mantel dargestellt. Standesgemäß stützt er sich auf Schwert und Helm. Seine Frau, aus altbekanntem Geschlecht stammend, ist in einen weiten Mantel gehüllt und hält ein Gebetbuch in den Händen. Neben dem Vater präsentiert sich der älteste Sohn Georg in Ritterrüstung. Sein Bruder Hans stemmt den Offiziersstab in die Hüfte. Bei den Töchtern dominieren prächtige Kleider. In festlichem Gewand mit breiter Halskrause wird der Enkelsohn Hans Georg porträtiert. In der Sakristei steht der älteste Grabstein. Fabian von Tschirnhaus (gest. 1568):“ (aus: www.hausschlesien.de).

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Die kunstgeschichtliche Bedeutung und der Denkmalwert der Kirche in Oberbaumgarten / Sady Górne sind in ihrer Ausstattung begründet, das heißt in den gut erhaltenen wertvollen Tschirnhaus-Sandsteinepitaphen aus der Renaissancezeit.

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Mit finanzieller Hilfe eines Lehrerehepaars aus Hildesheim – sie ist eine Nachfahrin der Familie von Tschirnhaus und ihr Heimatdorf liegt im Kreis Bunzlau unweit von Oberbaumgarten / Sady Górne –  konnte  sehr bald nach dem Zusammenbruch des Ostblocks zunächst die seinerzeit notwendige Dachinstandsetzung erfolgen.

Zu den schweren Schäden hatten völlig desolate Fallrohre und Dachrinnen sowie kaputte Dachziegel gezählt. Bald darauf wurde die Kirche dank einer weiteren Spende des Ehepaars mit einer Ringdrainage zum Austrocknen der Grundmauern ausgestattet. Als nächstes sammelte das Lehrerpaar zu seiner Goldhochzeit eine stattliche Spendensumme ein, die sie als Dank selbst aufstockte und die daraufhin  für die 2008 erfolgte Instandsetzung  der stark putzgeschädigten Außenfassade verwendet wurde.  Dabei wurde der alte Putz abgeschlagen und die Kirche anschließend neuverputzt. Allerdings schon drei Jahre später waren an der Außenfassade Wasserflecken zu sehen und die Farbe löste sich vom Putz ab.

Offensichtlich war bei der Außenputzsanierung  aufsteigende Mauerwerksfeuchte nicht richtig behandelt, der Neuputz bei zu starker Sonneneinwirkung aufgebracht und die falsche Farbe verwendet worden. Hinzu waren Probleme mit der Dachentwässerung gekommen, die Putzschäden in ca. 8m Höhe durch Nässe von oben verursachten.

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Anfang September 2012 wandte sich die inzwischen 82jährige Spenderin – ihr Mann war inzwischen verstorben – an die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) mit der Bitte, als Maßnahmenträger für eine notwendige fachgerechte Reparatur der Außenfassade der denkmalgeschützten Kirche in Sady Górne zu werden. Sie hatte für dieses Ziel erneut gespart und war bereit, der DPS für die Maßnahme ihr Erspartes als zweckgebundene Spende anzuvertrauen.

Die DPS nahm sich daraufhin der Aufgabe an, indem sie das Görlitzer Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege mit der Erstellung des Maßnahmenkonzepts, einer beschränkten Ausschreibung für polnische Firmen und der fachlichen Betreuung der Arbeiten beauftragte.

Allein für die Abstimmung des Maßnahmenprogramms mit der zuständigen Außenstelle Liegnitz / Legnica des Denkmalamts der Woiwodschaft Niederschlesien und  Erteilung der denkmalrechtlichen Genehmigung verstrich über ein Jahr, so dass die Maßnahme schließlich im Zeitraum Ende Juni 2014 bis Ende September 2014 zur Ausführung gelangte.

Der Auftrag erging an die denkmalerfahrene Baufirma Zaglad Ogolnobudowlany Józef. Michalik und Tadeusz  Gancarz aus Grüssau / Kreszów, die auch das dortige  berühmte Kloster restauriert hat.

Die Arbeiten an der Kirche in Sady Górne beinhalteten im Einzelnen: die vollständige Erneuerung des Außenputzes und Anstrichs der Westfassade des Schiffs und partiell der Turmnordseite, die Reparatur des Putzes und Anstrichs  der Nordfassade  sowie verschiedene Reparatur- und Ergänzungsarbeiten an der Drainage, am Außenputz der Süd- und Ostfassade, an den Bedachungen der Strebepfeiler auf der Nordseite, am Gewände der Statuennische auf der Südseite und am Portalgewände Westseite sowie die Erneuerung der Verblechung der Fensterbank auf der Ostseite. Die  Kosten lagen dank eines Pauschalangebots der Baufirma bei 27.000 EUR inkl. Baunebenkosten.

463qm Fassade waren eingerüstet. Instandsetzungsarbeiten an der Westfassade: An stark geschädigten Stellen wurde der Außenputz abgeschlagen (insgesamt 265qm)und nach Aufbringung einer Haftungsschicht mit einer nicht vollflächigen Haftbrücke  als Spritzbewurf aus Trass-Zementputzmörtel, KEIM-Porosan-Trass-Zement, erneuert mit Ausgleichsputz als Kalkputz-Grob (KEIM-NHL), Körnung bis 3,00mm glatt ausgerieben zugleich als Deckputz auf ca. 50 Prozent der Fläche. Die anschließenden Anstricharbeiten beinhalteten die Hydrophobierung der bearbeiteten Putzflächen mit KEIM Silangrund, ca. 0,5 l/qm sowie ein zweimaliger Anstrich mit der Silikatfarbe KEIM Soldalit (Sol-Silikatfarbe), ca. 0,45 kg/qm, entsprechend den Farbangaben der Denkmalschutzbehörde in Liegnitz.

Reparaturarbeiten (Putz und Anstrich)an der Kirchennordseite inkl. Nordseite Turm und Pfeiler: Die Putzfläche wurde mit einer harten Bürste abgebürstet oder mit dem Flächenspachtel vorsichtig abgeschabt. Auf die Putzflächen wurde als Untergrundvorbereitung ein mit biozider Wirkung versehenes Reinigungsmittel, KEIM Algicid-Plus aufgetragen. Der Grundanstrich auf der Nordseite erfolgte mit KEIM-Soldalit-Grob ca. 0,25kg/qm, der Schlussanstrich mit KEIM Soldalit ca. 0,2kg/qm nach Farbangaben der Denkmalschutzbehörde Liegnitz.

Die Reparatur defekter Putzstellen an der Süd- und Ostfassade der Kirche erfolgte mit einem Materialeinsatz entsprechend demjenigen an der Westfassade.

Bei den Drainagereparaturarbeiten wurden 107m Fundamentgraben 30cm tief schaufelbreit freigelegt, die überstehende Noppenfolie im bestehenden Erdniveau abgeschnitten, am Putzsockel mit dem Trennschneider ein gerader Schnitt geführt, überstehender Putz abgeschlagen, abtransportiert und verkippt, das Fundament, aus Naturstein bis 20cm tief, von Erdresten gereinigt, Fugen mit einem Trass-Zementputzmörtel ausgedrückt und geglättet mit KEIM Porosan-Trass-Zementputz ca. 16 kg/qm pro 1cm Putzdicke und i.M. 20cm des Sockelputzes mit o.g. Putz ausgebessert respektive ergänzt. Zusätzlich zur Ausschreibung wurde ein Betonbord als Begrenzung des Drainagebereichs verlegt und die Oberfläche mit gewaschenem Kies, Korngröße 16 bis 32mm abgedeckt.

Die Pfeilerabdeckungen wurden mit Biberdachsteinen unter Beachtung des Überstands als Tropfkante neu verlegt. Die Fensterverblechung auf der Ostseite wurde neu aus Titan-Zinkblech hergestellt.

An dem Gewände der Statuennische in der Südfassade der Kirche sind die vorgefundenen Zementputzergänzungen und Zementmörtelfugen entfernt worden, Fehlflächen mit farblich an den Stein angepasstem Minerosersatzmörtel ergänzt worden. Bestehende Risse in der Oberfläche wurden ausgedrückt und ebenfalls farblich an das Umgebungsmaterial angepasst und die geöffneten Fugen farblich und in der Körnung abgestimmt neu verfugt. Die Reparatur des Portalgewändes auf der Westseite ist mit Sandsteinergänzungs- und Fugenmörtel nach Rezepturen, die in der Denkmalpflege in Deutschland angewendet werden, instand gesetzt worden.

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  • Bauherr: Kath. Kirchengemeinde Sady Górne/Oberbaumgarten – Rzymsko-Katolicka p.w. św. Narodzenia NMP, Oberbaumgarten 112, PL-420 Bolków, Pfarrer Grzegorz Gora
  • Ausführende Baufirma: Zakład Ogólno Budowlany s.c. Józef Michalik i Tadeusz Gancarz, Grüssau/Kreszów
  • Fachplanung und -betreuung: Görlitzer Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege e.V., Andreas Vogel
  • Denkmalamt der Woiwodschaft Niederschlesien, Delegatur Liegnitz / Legnica
  • Maßnahmenträger; Deutsch- Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz, Görlitz
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