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STEINORT / SZTYNORT
Schloss Steinort (Sztynort) – Rettung, Revitalisierung und europäische Perspektiven
Das ehemalige Herrenhaus der Familie von Lehndorff in Groß Steinort (heute Sztynort, Polen) ist das zentrale Projekt der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS). Internationale Bekanntheit erlangte Steinort durch Graf Heinrich von Lehndorff, den letzten Schlossherrn, der am gescheiterten Attentat des 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler beteiligt war und anschließend in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde.
Nach dem Ende des Kalten Krieges verfiel die einst bedeutende ostpreußische Gutsanlage zunehmend. 2009 gelang es auf Initiative der DPS, das Schloss in das Eigentum ihrer polnischen Schwesterstiftung, der Polsko-Niemiecka Fundacja Ochrony Zabytków (PNF), zu überführen. Seither engagieren sich beide Stiftungen gemeinsam mit der Lehndorff-Gesellschaft Steinort e.V. für die Rettung und nachhaltige Revitalisierung des Baudenkmals.
Dank umfangreicher Fördermittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie Zuwendungen des polnischen Kulturministeriums, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und privater Spender:innen konnten seit 2010 zahlreiche Sicherungsmaßnahmen umgesetzt werden. Dazu gehören die statische Stabilisierung des Gebäudes, Sanierung der Fundamente, Dachabstützung und -abdichtung, Drainage- und Entwässerungsarbeiten sowie die Sicherung wertvoller historischer bemalter Holzbalkendecken. Damit wurden die Voraussetzungen für den baulichen Erhalt des Schlosses und seine spätere Nutzung geschaffen. Als erstes konnte für die vielen Besucher:innen, die sich in den Sommermonaten im Gebiet der masurischen Seenplatte aufhalten, ein Informations-Point im Schloss eingerichtet werden.
Zwischen 2019 und 2023 stellte der Deutsche Bundestag erste Millionen Euro für die Fortsetzung der Notsicherung bereit. Schwerpunkte waren die gezielte weitere Stabilisierung des Kernbaus, die Instandsetzung tragender Holzkonstruktionen, die Sicherung des Mittelrisalits sowie die Fortführung der Bauuntersuchungen und Planungen. Trotz pandemiebedingter Verzögerungen konnten wesentliche Arbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. Ergänzend erhielt die PNF zuletzt über ein polnisches Denkmalsonderförderprogramm rund 323.000 Euro für die Restaurierung der historischen Schlossfassade. Die Arbeiten an der seeseitigen Fassade des Kernbaues und des Ostflügels wurden 2025 abgeschlossen.
Ein wichtiger Meilenstein für die zukünftige Entwicklung war die Veröffentlichung einer polnisch-deutsch-polnischen Nutzungskonzeption im Jahr 2023. Das von 34 Expertinnen und Experten aus beiden Ländern erarbeitete Konzept sieht vor, Schloss Steinort als „Academia Masuria“ zu einem internationalen Ort des europäischen Dialogs, der historischen Bildung sowie des kulturellen Austauschs im Ostseeraum weiterzuentwickeln. Parallel dazu hat sich das seit 2017 jährlich stattfindende Steinort-Festival als grenzüberschreitende Kulturveranstaltung etabliert.
Die feierliche Begehung der erfolgreichen Fertigstellung der ersten Fassadeninstandsetzung im November 2025 zog hunderte von interessierten Besucher:innen aus der Umgebung Steinorts an. Gleichzeitig beschloss der Deutsche Bundestag weitere 900.000 Euro Bundesmittel aus dem Haushalt 2026 für den geschichtsträchtigen Bau am Mauer- (Mamry) -See zur Verfügung zu stellen. Mit diesen Geldern soll insbesondere die vollständige Neueindeckung des imposanten Dachstuhls über dem Kernbau als dem architektonisch und bauhistorisch wertvollsten Teil der Schlossanlage erfolgen – ein entscheidender Schritt zur langfristigen Sicherung des Bauwerks.
Trotz der großen Fortschritte bleibt die vollständige Restaurierung von Schloss Steinort eine langfristige Aufgabe. Für die abschließende Notsicherung, die Gesamtplanung und die eigentliche denkmalgerechte Sanierung werden weiterhin erhebliche finanzielle Mittel benötigt. Neben öffentlichen Förderungen sind daher private Spenden unverzichtbar. Ziel bleibt es, dieses herausragende Kulturdenkmal dauerhaft zu erhalten und als lebendigen Ort der Erinnerung, Begegnung und deutsch-polnischen Zusammenarbeit für kommende Generationen zu entwickeln.
MehrHIRSCHBERG / JELENIA GÓRA – BAD WARMBRUNN / CIEPLICE ŚLĄSKIE ZDRÓJ
Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) förderte 2025 im Jelenia Góra (Hirschberg) zugehörigen Cieplice Śląskie-Zdrój (Bad Warmbrunn) die Wiederherstellung der historischen Fassadengestaltung des Baudenkmals Landhaus ul. Kazimierza Pulaskiego 16 (Wrangelstr. 16) als städtebaulich beispielgebendes Musterprojekt zur Revitalisierung der Villenkolonien im Hirschberger Tal / schlesische Sudeten.
MehrGIERSDORF / ŻELISZÓW
Erstmals seit 2018 engagierte sich die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) für die Erhaltung der „Historischen Perle“ im niederschlesischen Żeliszów (Giersdorf), die eine dem Architekten des Brandenburger Tors in Berlin, Carl Gotthard Langhans, zugeschriebene ehemalige evangelische Kirche ist, der sich die Warschauer Stiftung „Twoje Dziedzictwo“ (Dein Kulturerbe) seit 2013 angenommen hat. Das kunst- und architekturgeschichtlich bedeutsame Baudenkmal mit seinem eleganten elliptischen Emporeninnenraum war akut ruinös. Inzwischen schreitet jedoch seine Sicherung voran. Die DPS förderte 2018/19 und 2019/20 mit Mitteln der Bundesrepublik Deutschland den 1. und 2. Bauabschnitt Turminstandsetzung.
Ermöglicht durch eine erneute Großspende der Erika-Simon-Stiftung in Görlitz folgte 2025 als weiteres Förderprojekt die Wiederherstellung zweier historischer Außentüren und der in das Erdgeschoss des Kirchensaals führenden Innentür des Turms.
MehrLOMNITZ / ŁOMNICA (MYSŁAKOWICE / ERDMANNSDORF)
Der Schlosspark von Łomnica (Lomnitz) bei Jelenia Góra (Hirschberg) ist das erste Gartendenkmal-Förderprojekt der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS). Der Park folgt Elementen des englischen Landschaftsstils. Er ist aus der ursprünglichen Parkanlage im 18. Jh. hervorgegangen und gehört zum Denkmalensemble mit Großem Schloss (Hauptschloss), Kleinem Schloss (Witwenhaus) und Gutshof (Wirtschaftshof). Die weitläufige Parkanlage besticht durch alte Baumalleen, offene Wiesenflächen und malerische Sichtachsen. Sanfte Wege führen Besucher durch ruhige Natur bis hin zum Bóbr-Fluss.
Der Lomnitzer Schlosspark ist ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänge, Kulturinteressierte und Naturfreunde.
2025 konnte die DPS mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Preußisches Kulturerbe zur Instandsetzung und Revitalisierung des nordöstlichen Teils des Unterparks mit wiederhergestellten 700 m lange Parkweg entlang des Flusses Bober und etwa 270 m langem Rundweg erfolgreich beitragen.
KREUZBURG / KLUCZBORK
Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) förderte 2023 die Restaurierung der besonders kunstvoll gestalteten hölzernen Rokokotaufe in der oberschlesischen Ev. St. Salvatorkirche (Erlöserkirche). Die Schöpfung des Breslauer Bildhauers Leopold Jaschke hatte sich zuletzt, infolge häufiger Nutzung und unsachgemäßer Reparaturen, in zunehmend lädiertem Zustand präsentiert. Weiterhin beteiligte sich die DPS 2025 mit einer zweckgebundenen Zuwendung der Senta-Weygandt-Stiftung in Görlitz an der Instandsetzung des Chordachs, die mit einer Neueindeckung einherging.
MehrKLEIN MANTEL / MĘTNO MAŁE
Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz hat 2024 im Rahmen einer deutsch-polnischen Studiums-Kooperation mit dem Titel „Gemeinsames Erbe – GEMEINSAME ZUKUNFT in dem zu Chojna / Königsberg Nm. (Woiwodschaft Westpommern) gehörenden Dorf Mętno Małe (Klein Mantel) das Projekt „Ehem. Ev. Filialkirche, Notkonservierungsarbeiten Wandmalereien aus dem 15. Jh.“ gefördert. Das Kooperationsprojekt wurde als deutschpolnischer Workshop 5. bis 23. August 2024 mit Studenten der Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken der Fachhochschule Potsdam (vertreten durch Prof. Dr. Jan Raue) und Nicolaus-Copernicus-Universität in Toruń (Thorn) (vertreten durch Prof. Dr. habil. Dariusz Markowski) realisiert.
MehrFREIBURG IN SCHLESIEN / ŚWIEBODZICE
2023 hat die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) u.a. auch die Fertigstellung der Konservierung und Restaurierung des Prunksarkophags der Helena von Gellhorn (1610-1662) der Krypta der Adelsfamilie von Hochberg der Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus im schlesischen Świebodzice (Freiburg in Schlesien) fördern können. Damit sind jetzt drei der neun historisch wertvollen Metallsarkophage der erst 2014 wiederentdeckten Hochberg-Gruft gerettet. Konservierung und Restaurierung des Zinnsarkophags Nr. 9 waren so aufwendig, dass sie nur in zwei Etappen 2021 und 2023 durchgeführt werden konnten.
MehrOELS / OLEŚNICA
In der ehemaligen Schlosskirche St. Johannes in der niederschlesischen Stadt Oleśnica (Oels), heute Basilika St. Johannes Apostel und St. Johannes Evangelist, liegt unter dem barocken Kapellenanbau die Fürstengruft der Familie von Württemberg-Oels. Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) hat hier 2023 die Restaurierung des Zinnsarkophags von Elisabeth Marie von Münsterberg-Oels mitgefördert, der zu einem Komplex von 21 Sarkophagen aus dem 17. und 18. Jahrhundert zählt, die sich in der Württembergischen Fürstengruft erhalten haben.
MehrKRIEFKOHL / KRZYWE KOŁO
Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) beteiligte sich 2018 erstmals an der Restaurierung der wertvollen frühbarocken Holzausstattung der Kath. Dorfkirche "der Auffindung des Hl. Kreuzes" in Kriefkohl / Krzywe Koło bei Danzig. Die kostbare figürliche und ornamentale Holzbemalung war eine Ewigkeit unter einer weißgelben Übermalung vollumfänglich verborgen. 2019 und 2020 wurden die Restaurierungsarbeiten an dem wertvollen Spätrenaissance-Inventar mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) und der DPS als Maßnahmenträger fortgeführt. Und auch die Fertigstellung der Restaurierung des sog. Apostelgestühls 2021 wurde mit BKM-Mitteln gefördert. 2021 war zudem erfolgreich für die kleine Dorfkirche, da es in dem Jahr gelungen ist, außerdem die Bemalung des östlichen Nebengestühls und weitgehend der Nord- bzw. Sängerempore freizulegen. Dabei traten weitere faszinierende Darstellungen zutage, die in Vergessenheit geraten waren. Für 2023 wurden der DPS von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien nochmals Mittel bewilligt, mit denen vorerst die Freilegungsarbeiten an der Holzausstattung nach zuletzt sechs Jahren hintereinander mit dem Orgelprospekt abgeschlossen werden konnten.
MehrPLESS / PSZCZYNA
Im Jahr 2023 konnte die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz die Instandsetzung des Hauptturms der Ev. Kirche im oberschlesischen Pless / Pszczyna mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, einer Zuwendung der Erika-Simon-Stiftung Görlitz und mit privaten Spenden aus Deutschland fördern.
MehrMUHRAU / MORAWA
DPS-Förderprojekt 2012 und 2023 mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung der Beauftragten der deutschen Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Dachundichtigkeiten hatten den Betrieb der in dem Schloss 2012 noch gemeinsam untergebrachten Einrichtungen Hedwig-Kindergarten, und Tagungs- und Bildungsstätte gefährdet. 2023 konnten dann die geschädigte Nord- und Ostfassade des Schlosses instandgesetzt werden, inkl. Sanierung der undichten Ostterrasse, auf die sich die DPS-BKM-Förderung konzentrierte.
MehrDANZIG / GDAŃSK
Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2022 gefördertes restauratorisches Voruntersuchungsprojekt Außenkanzel von 1707 der Corpus-Christi-Kirche (Fronleichnamskirche), welche das einzige Objekt dieser Art in Danzig und Region ist und auch im breiteren Kontext der polnischen Kunst praktisch keine Entsprechung hat. Sicherungsmaßnahmen in Form von Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten würden es ermöglichen, die Authentizität der Außenkanzel zu bewahren, die auf der Karte der Denkmäler der Region Danzig besonders hervorgehoben werden sollte. Geplanter Restaurierungsbeginn 2024.
MehrGÖRLITZ (HISTORISCHER OSTTEIL) / ZGORZELEC
Die Oberlausitzer Gedenkhalle (oft auch: Oberlausitzer Ruhmeshalle) entstand Anfang des 20. Jahrhunderts als Oberlausitzer Gedenkhalle mit Kaiser-Friedrich-Museum auf der rechten Neißeseite in Görlitz. Sie ist ein bedeutender Monumentalbau der wilhelminischen Zeit. Heute fungiert sie als Kulturhaus der Stadt Zgorzelec (Miejski Dom Kultury w Zgorzelcu). Die Stadt Zgorzelec ist sich ihres besonderen historischen Erbes bewusst und bestrebt, die polnischen und deutschen kulturellen Spuren zu erhalten und zu schützen. Das denkmalgeschützte Kulturhaus ist seit Jahren der Ort der deutsch-polnischen Integration in der Europastadt an der Neiße.
MehrKLEIN LÜBBICHOW / LUBIECHNIA MAŁA
Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) besichtigte die 1669 erbaute kleine kath. Fachwerkkirche der Kreuzerhöhung in Lubiechnia Mała / Klein Lübbichow) erstmalig 2019 auf Empfehlung der Lebuser Woiwodschaftskonservatorin. Zwei Jahre später hatte die für die Filialkirche zuständige Katholische Kirchengemeinde in Rzepin / Reppen, die Parafia Rzymsko – Katolicka pw. Najświętszego Serca Pana Jezusa w Rzepinie alle Unterlagen zusammen, um bei der DPS einen erfolgreichen Förderantrag 2021 für die akut geschädigte Außenfassade zu stellen. DPS und Kirchengemeinde sind der Beauftragten der deutschen Bundesregierung für Kultur und Medien sehr dankbar, dass sie aus dem Bundeshaushalt 2021 auf Antrag DPS Fördermittel für die dringend notwendigen Arbeiten an dem Kirchlein bereitstellte. Dank guter polnisch-deutscher Zusammenarbeit und fachkompetenten Akteuren vor Ort wurde bei den 2021 bis 2022 ausgeführten Fassadeninstandsetzungsarbeiten ein Restaurierungsergebnis erzielt, welches sich mehr als sehen lassen kann.
MehrGROß STEINORT / SZTYNORT DUŻY
Die neugotische Erbbegräbniskapelle der Familie von Lehndorff, Bestandteil der ehemaligen Gutsanlage von Lehndorff in Groß Steinort / Sztynort Duży und erschaffen vom Erbauer des Neuen Museums in Berlin, Friedrich August Stüler, war zuletzt akut einsturzgefährdet. Die Schwesterstiftung der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS), die Polsko-Niemiecka Fundacja Ochrony Zabytków Kultury (PNF), hat den Bau mit seiner qualitätvollen neugotischen Architektur vor einigen Jahren übernommen, damit dieser nicht unwiederbringlich verloren geht. 2017-19 und 2020-21 konnten mit Hilfe der DPS dringend notwendige Notsicherungsarbeiten an dem Baudenkmal durchgeführt werden. Die Sicherung der Erbbegräbniskapelle soll schnellstmöglich fortgeführt werden. Zur Ausführung kommen sollen die Wiederherstellung der Hauptfenster, Fortführungsarbeiten an der geschädigten Außenfassade und die Putzsicherung der Innenraumschale.
MehrPITSCHEN / BYCZYNA
Die zwischen 1886 und 1888 von der renommierten Glasmalerei-Werkstatt Adolph Seiler aus Breslau / Wrocław für die Ev. Nikolaikirche in Pitschen / Byczyna erschaffenen Buntglasfenster sind stark in Mitleidenschaft gezogen gewesen. Die zuständige Kirchengemeinde in Wołczyn / Konstadt / Wołczyn war bereits 2019 auf die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) zugegangen, um sie für die Sanierung der Fenster zu gewinnen. Noch am besten überkommen gewesen sind sechs der acht Chorfenster, derer sich die DPS 2021 annahm. Zuerst konnte mit Hilfe der DPS für das Projekt fachkompetente Betreuung organisiert werden, mit deren Hilfe es gelungen ist, die von Kirchengemeinde und Denkmalamt gewollte Rekonstruktion der Fehlstellen - 50 Prozent der historischen Glasmalerei der sechs Fenster sind verlorengegangen - im figürlichen und gegenständlichen Bereich so zu gestalten, dass die Nachbildung (Aposteldarstellungen und christliche Symbole) von der Originalverglasung optisch unterschieden werden kann. Dank finanzieller Unterstützung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und eines privaten Spenders konnte das Projekt mit der DPS als Maßnahmenträger erfolgreich umgesetzt werden.
MehrLANGENAU / ŁEGOWO
Die Dorfkirche der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria in Langenau / Łegowo, die ihre bemerkenswerte manieristische Ausstattung bewahrt hat, wurde 2020 erstmals von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) gefördert. Nachdem bereits 2014 die Dächer der Kirche instandgesetzt werden konnten, bekam der Denkmaleigentümer, die in Posen ansässige Polnische Provinz von der Verkündigung des Herrn in der Gesellschaft des katholischen Apostolates (Pallottiner), 2020 die Mittel zusammen, um die schadhafte Außenfassade zu sanieren. Die DPS unterstützte das Projekt als Maßnahmenträger einer Zuwendung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und in selbiger Konstellation 2021 den Beginn der Restaurierung der wertvollen Holzausstattung (zwei Außentüren und zwei Fensterschmuckrahmen).
MehrMARIENFELDE / MARIANKA
Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) 2008, 2011, 2015 und 2016 sowie 2018, 2019, 2020 und 2021 gefördertes Projekt Pfarrkirche Marienfelde/Marianka, Polen. Die DPS beteiligte sich zunächst an der Dachinstandsetzung des Langhauses und danach an der Freilegung der wertvollen gotischen Wandmalereien auf der Schiffsüdseite. Es folgten die Förderung der Freilegung und Restaurierung der Ost- und Westwandmalereien, Freilegung und Konservierung der Nordwandmalereien, finale Restaurierung der Südwandmalereien sowie schrittweise Restaurierung der Kanzel und Taufkammer, für deren Weiterrestaurierung 2021 die DPS Mittel der Senta-Weygandt-Stiftung einsetzen konnte.
MehrREINSWALDE / ZŁOTNIK
Der ehemalige Schulzenhof in Reinswalde / Złotnik gehört zu den ältesten Renaissancebauten der Wojewodschaft Lebus / Lubuskie. 2019 wurde das neben einer eindrucksvollen Kirchenruine stehende Baudenkmal zum Förderprojekt der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS).
MehrSANIERUNG KIRCHENFENSTER WESTPOMMERN, NIEDERSCHLESIEN, KLEINPOLEN 2017 – 2019
Dieses Projekt "Sanierung umweltgeschädigter Glasmalereifenster in der Dorfkirche Klein Küssow /Koszewsko (2017-18), der Ev. Liebfrauenkirche in Liegnitz / Legnica (2018-19) und der Kath. Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Auschwitz / Oświęcim (2019)" der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) zur Erhaltung hochwertiger sakraler historischer Fenster-Glasmalereien war nach den von ihr geförderten Projekten „Modellhafte Sanierung schwergeschädigter mittelalterlicher Glasmalereien in Kujawien 2014 – 2016“ und „Modellhafte Restaurierung und Schutz von schwer geschädigten Glasmalereien 2012 – 2014“ das dritte dem Spezialaufgabengebiet „Farbverglasungen“ in der Denkmalpflege zugehörige Vorhaben und welches ebenfalls erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
MehrFRAUSTADT / WSCHOWA
Die Last des Dachstuhls der ehem. Ev. Kirche Kripplein Christi drückte über die Maße auf die Außenwände des Bauwerks, das dereinst ein bedeutsames Zentrum der Verbreitung des Protestantismus am nordöstlichen Rand Niederschlesiens gewesen ist. Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz konnte 2015 helfen, die von dem Schiff-Dachstuhl ausgehende akute Gefahr für das Baudenkmal durch statische Ertüchtigungsarbeiten zu stoppen. Wie schon 2015 wurden der Stiftung nun auch 2018 als Maßnahmenträger Fördermittel der Beauftragten für Kultur und Medien für die Erhaltung des auch städtebaulich wichtigen Baudenkmals bewilligt. Die erneute Zuwendung diente zur Mitfinanzierung der dringend erforderlichen Neueindeckung des zuletzt immer undichter gewordenen Dachs des Kirchenschiffs.
MehrDPS-BEITRAG ZUM ECHY 2018: POLNISCH-DEUTSCHE BEGEGNUNGSWOCHE IN WROCŁAW – BRESLAU 2018
Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) veranstaltete im Rahmen des von der EU ausgerufenen European Cultural Heritage Years 2018 (ECHY) vom 3. bis 9. Dezember in Wrocław / Breslau mit finanzieller Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Senta-Weygandt-Stiftung, Görlitz, Erika-Simon-Stiftung, Görlitz und des Freistaats Sachsen eine polnisch-deutsche Begegnungswoche, die das jüdische Kulturerbe in der Hauptstadt des historischen Schlesiens zum Thema hatte.
MehrBRESLAU / WROCŁAW
Förderprojekt 2017 und 2018 der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz war die Mikwe der Synagoge Zum Weißen Storch in Breslau / Wrocław, die die Reichspogromnacht und den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden hat. Die Mikwe ist heute bedeutsam als einzigartiges Beispiel für die jüdische rituelle Architektur an der Wende des 19. zum 20. Jh.
MehrBRESLAU / WROCŁAW
Das Oppenheim Haus am Salzmarkt in Breslau / Wrocław ist eines der wenigen historischen Bürgerhäuser im Altstadtzentrum der niederschlesischen Metropole, die nicht der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg anheim gefallen und noch weitgehend authentisch erhalten sind. Das Baudenkmal war vor allem in seinem Inneren stark sanierungsbedürftig. Es wurde 2017 bis Sommer 2018 voll umfänglich denkmalverträglich saniert und revitalisiert. Das Oppenheim Haus dient jetzt u.a. als Stätte des polnisch-deutschen kulturellen Austauschs mit Kunstgalerie. Die Deutsch-Polnische Stiftung hat u.a. mit 2016 im Rahmen der Begehung des Jahres der europäischen Kulturhauptstadt Breslau eingeworbenen großzügigen zweckgebundenen Spenden den denkmalpflegerischen Mehraufwand wie z.B. die Restaurierung von Portal und Barockinnentreppe sowie die Freilegung, Konservierung und Restaurierung farbiger Wanddekoration in ausgewählten Räumen des Vorderhauses gefördert. Weitere Spenden zur Bespielung des auch von der DPS als Dependance für Schlesien genutzten Hauses als Bildungsstätte für Kulturpflege und das baukulturelle Erbe sind gerne erbeten.
MehrRÜGENWALDE / DARŁOWO
In den Gründerzeitjahren besaß die Stadt Rügenwalde / Darłowo die größte Reederei Hinterpommerns, Sie gehörte Familie Hemptenmacher, die am Marktplatz der Ostseestadt ein stattliches Bürgerhaus besaß, das bis heute erhalten, jedoch sanierungsbedürftig war. Seit 2012 wurde die Instandsetzung des denkmalgeschützten Bürgerhauses mit aufwendig gestalteter Giebelfassade von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz mit der großzügigen Unterstützung einer Privatspenderin aus Deutschland unterstützt. 2016 sollte die repräsentative Außenfassade des Kopfbaues instandgesetzt werden. Ende 2017 konnte dann jedoch erst mit den Arbeiten am Haupthaus (Bauteil A) begonnen werden. Die Restaurierung der Außenfassade des Haupthauses konnte schließlich Ende Mai 2018 erfolgreich abgeschlossen werden. Bis Juli/August 2018 folgte wiederum mit einer sehr großzügigen Zuwendung der privaten Spenderin an die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz die Instandsetzung der Außenfassade des Nebengebäudes (Bauteil B).
MehrPARADIES / GOŚCIKOWO PARADYŻ
Der eindrucksvoll monumental erschaffene spätbarocke Hauptaltar der ehemaligen Zisterzienserklosterkirche Paradies / Gościkowo Paradyż zeigte sich bis 2013 mit seinen Schädigungen durch Insektenbefall und der weißen Überfassung in einem unakzeptablen Zustand. Vermittelt durch das Woiwodschafts-Denkmalamt in Grünberg / Zielona Góra konnte die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) zur Ausführung zweier wichtiger Restaurierungsetappen 2014 und 2015 beitragen. 2016 wurde die Restaurierung des wertvollen Altars mit Hilfe der DPS fortgesetzt und Ende 2017/Anfang 2018 fertiggestellt.
MehrLÖTZEN / GIŻYCKO
Die Ev. Stadtpfarrkirche in Lötzen / Giżycko ist ein Förderprojekt 2017 der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS). Der im Klassizismus entstandene Kirchenbau wies zuletzt einen so massiv geschädigten Holzfußboden auf, dass die Schließung des Baudenkmals drohte. Nachdem sich eine ehemalige Lötzenerin 2014 erstmals wegen des schadhaften Fußbodens an die DPS gewandt hatte, konnte die Stiftung dank von ihr eingeworbenen privaten zweckgebundenen Spenden und Mitteln der Bundesrepublik Deutschland Abhilfe schaffen.
MehrSAGAN / ŻAGAŃ
Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2016/17 gefördertes Instandsetzungsprojekt Heilig-Grab-Kapelle, die eine Nachbildung des 500 Jahre alten Vorgängerbaues in Görlitz ist.
MehrNIEPÖLZIG / NIEPOŁCKO
Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz wurde im Zeitraum Ende 2016 bis Juli 2017 mit einer Zuwendung der Bundesrepublik Deutschland die Sanierung der Fenster des ehemaligen Gutshauses Niepölzig / Niepołcko gefördert, das einer der wenigen noch erhaltenen repräsentativen barocken Sichtfachwerkbauten in der Woiwodschaft Westpommern ist.
MehrMODELLHAFTE SANIERUNG SCHWERGESCHÄDIGTER MITTELALTERLICHER GLASMALEREIEN IN KUJAWIEN 2014 – 2016
Erforscht und restauriert wurden bei diesem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz als Maßnahmenträger geförderten Projekt kostbare mittelalterliche Glasmalereien in den durch Umweltschadstoffe extrem belasteten Städten Kujawiens Thorn / Toruń und Leslau / Włocławek. Viele dieser wertvollen Fenster-Glasmalereien gibt es heute in Polen nicht mehr.
MehrBRIETZIG / BRZESKO
Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz hat 2013 - 2015 in der hinterpommerschen Pfarr- Und Wallfahrtskirche Mariä Geburt die Restaurierung eines Scheinrippengewölbes gefördert, das heute in Polen einzigartig ist. Die Arbeiten an der kostbaren Decke, die im ausgehenden 17. Jh. entstanden ist, konnten danach vollständig abgeschlossen werden.
MehrGRÜSSAU / KRZESZÓW
Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2015 gefördertes Projekt „Inventarisierung des wiederentdeckten deutschen Archivs (1436 –1954) des heutigen Benediktinerinnenklosters Grüssau/Krzeszów, Woiwodschaft Niederschlesien, Polen"
MehrSCHENKENDORF / SĘKOWICE
Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz hat 2015 die Instandsetzung der Emporen der Dorfkirche im Dorf Sękowice früher Schenkendorf und heute Ortsteil der Landgemeinde Gubin / Guben mit einer Zuwendung der Beauftragten der Deutschen Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Bis zur Fertigstellung der Inneninstandsetzung der bezaubernden Fachwerkkirche, die 2006 noch akut vom Verfall bedroht war, wurden zuletzt noch 60.000 EUR benötigt.
MehrSCHWEIDNITZ / ŚWIDNICA
Die UNESCO-Weltkulturebestätte Evangelische Friedenskirche „Zur heiligen Dreifaltigkeit“ in Schweidnitz / Świdnica, Polen ist seit 2007 in unregelmäßigen Abständen Förderprojekt der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz. 2007/2008 und 2010 - 2012 nahm sich die DPS der Sicherung und Instandsetzung historischer Fenster des Weltkulturerbes an. 2015 war die DPS an der Restaurierung der Großen Orgel beteiligt.
MehrHIRSCHBERG / JELENIA GÓRA – BAD WARMBRUNN / CIEPLICE ŚLĄSKIE ZDRÓJ
Die Außeninstandsetzung des barocken Ev. Pfarrhauses erfolgte 2014 zusammen mit der Fassadensanierung der benachbarten Ev. Erlöserkirche. Dem jungen Pfarrer-Ehepaar ist es gelungen, Ende 2013 EU-Mittel für beide Projekte zu akquirieren. Der Eigenmittelanteil der Kirchengemeinde wurde von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz mit Mitteln der Beauftragten für Kultur und Medien und der Erika-Simon-Stiftung in Rinteln mitfinanziert.
MehrBOLKENHAIN-OBERBAUMGARTEN / BOLKÓW-SADY GÓRNE
Die stark geschädigten Fassaden der Kath. Kirche Mariä Geburt in dem Dorf Oberbaumgarten / Sady Górne wurden 2014 mit der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz als Maßnahmenträger denkmalgerecht instand gesetzt.
MehrKLASTAWE / CHLASTAWA
An der Holzkirche „Geburt der Seligen Jungfrau Maria“ in Klastawe / Chlastawa konnte 2014 mit finanzieller Unterstützung der Beauftragten für Kultur und Medien und der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz für die gewährten Bundesmittel das Schiffdach neu eingedeckt werden.
MehrMODELLHAFTE RESTAURIERUNG UND SCHUTZ VON SCHWER GESCHÄDIGTEN GLASMALEREIEN 2012 – 2014
Bei dem DPS-Förderprojekt 2012-2014 ging es darum, durch Umweltschäden gefährdete, besonders erhaltenswerte Fenster-Glasmalereien von drei ausgewählten denkmalgeschützten Kirchenbauten in der Woiwodschaft Niederschlesien (Polen) modellhaft zu restaurieren und zu schützen. Die bearbeiteten Kirchen stehen in Waldenburg / Wałbrzych, Niedersteine / Ścinawka Dolna und Jauer / Jawor.
MehrSCHLAGENTHIN / SŁAWĘCIN
Der hölzerne Turm der Kath. Filialkirche „Muttergottes von Ostra Brama (Muttergottes im spitzen Tor)“ in Schlagenthin / Sławęcin in der Woiwodschaft Lebus / Lubuskie hatte sich immer weiter geneigt und gedroht, auf den Westgiebel des Kirchenschiffs zu stürzen. Mit Hilfe der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz konnte die Gefahr 2014/15 beseitigt werden.
MehrGROß MONTAU / MĄTOWIE WIELKIE
Förderprojekt 2013 der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz
MehrHIRSCHBERG / JELINIA GÓRA – BAD WARMBRUNN / CIEPLICE ZDRÓJ
Die aus einem ehemaligen Bethaus hervorgegangene Ev. Erlöserkirche in Bad Warmbrunn / Cieplice Zdrój, einem Stadtteil der schlesischen Stadt Hirschberg / Jelenia Góra, ist ein bedeutender Sakralbau des Rokokos. Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege hat 2011-13 die Dachsanierung und Fensterinstandsetzung gefördert.
MehrKLEMZIG / KLȨPSK
Die wunderschöne, gut erhaltene Holzkirche in Klemzig / Klępsk ist ein Denkmal von nationaler Bedeutung und war 2013 Förderprojekt der Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz in Görlitz.
MehrLAUBAN / LUBAŃ
Die ehemalige Frauenkirche in Lauban / Lubań benötigte dringend eine Dachinstandsetzung. Die Maßnahme konnte 2013 mit Unterstützung der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz ausgeführt werden.
MehrFÜRSTENSEE / PRZYWODZIE
Dachundichtigkeiten hatten erhebliche Feuchtigkeitsschäden an der historischen polychromen Schiffdecke der Kath. Filialkirche in Fürstensee / Przywodzie verursacht. Nach 2010 erfolgter Dachsanierung konnte die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz in den Jahren 2010 bis 2012 wesentlich zu der Restaurierung der Deckenmalerei beitragen.
MehrSCHÖNWALDAU / RZĄŚNIK
Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2011 unterstütztes Wiederherstellungsprojekt.
MehrSORQUITTEN / SORKWITY
Förderprojekt 2010 war die Instandsetzung der historischen Sauerorgel in der Ev. Pfarrkirche.
MehrTOPOLNO
2010 mit finanzieller Unterstützung des Beauftragten für Kultur und Medien der deutschen Bundesregierung und der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz als Maßnahmenträger restaurierte Sauer-Orgel.
MehrGNOJAU / GNOJEWO
Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2009 gefördertes Projekt mittelalterliche Wegekapelle bei Marienburg/Malbork.
MehrHEINRICHAU / HENRYKÓW
Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2008 gefördertes Projekt Zisterzienserkloster Heinrichau/Henryków, Polen.
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