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STEINORT / SZTYNORT

Das ehemalige Herrenhaus der Familie von Lehndorff in Groß Steinort / Sztynorcie Dużym ist das Hauptprojekt der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS). Der Name von Lehndorff ist vor allem bekannt durch Graf Heinrich von Lehndorff, dem letzten Herrn auf Schloss Steinort, der am gescheiterten Stauffenberg-Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 (das sich 2019 zum 75. mal jährte) beteiligt war und kurz darauf in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde. Nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" verfiel die ehemalige ostpreußische Gutsanlage in schnellem Tempo. Ende 2009 ist es, vorangetrieben von der DPS, gelungen, das Herrenhaus in das Eigentum der polnischen Schwesterstiftung der DPS, der Polsko-Niemiecka Fundacja Ochrony Zabytków Kultury (PNF) zu übertragen. Seitdem konnten beide Stiftungen vor allem mit Fördermitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), des Polnischen Ministeriums für Kultur und nationales Erbe und privaten Spenden aus Deutschland notsichern und damit vor dem Einsturz bewahren. 2014/2015 konnten mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück (DBU) und der Technischen Universität Dresden unter Leitung des Tragwerkplaners Professor Dr.-Ing. W. Jäger in einem Modellvorhaben der Nordwestturm konstruktiv gesichert, ein Teil der Fundamente und Drainage ertüchtigt sowie mit privaten Spenden die Herrichtung des Ostflügels für ein provisorisches Informationszentrum begonnen werden. Nachdem ein polnischer Investor 2016 antrat, um mit EU-Fördermitteln die ehemalige Gutsanlage Steinort in ein Resort umzuwandeln und mit seinem Antrag 2017 scheiterte, bietet sich weiterhin die Chance, Steinort behutsam zu sanieren und einer denkmalverträglichen Gesamtnutzung zuzuführen, durch die der genius loci in seiner faszinierenden Authentizität bewahrt bleibt. Ende 2018 fand bei der ehem. Lehndorff´schen Gutsanlage ein Eigentümerwechsel statt, der Anlass zur Hoffnung gibt. Neueigentümer ist ein international tätiges italienisches Unternehmen geworden, das Bauprojekte entwickelt und Steinort unter Wahrung seiner Denkmalsubstanz nachhaltig zu einer umweltfreundlichen Hotel- und Freizeitanlage zu erschwinglichen Preisen entwickeln möchte. Eigentümer von Schloss Steinort ist indes weiterhin die Polsko-Niemiecka Fubdacja Ochrony i Zabytków (PNF), und zwar seit erstem Quartal 2019 direkt, indem das Herrenhaus von der Gesellschaft Pałac w Sztynorcie Sp. z o.o., deren alleiniger Gesellschafter seit Ende 2009 die PNF war (die GmbH ist inzwischen aufgelöst), an die PNF übertragen wurde. Die Schwesterstiftungen PNF und DPS engagieren sich somit weiter für die Rettung von Schloss Steinort, zusammen mit der Lehndorff-Gesellschaft Steinort e.V. (LGS). Nach ein paar Jahren Durststrecke wurde der Förderantrag 2019 für nächste dringend notwendige Sicherungsarbeiten (Notsicherung Polychromien an Deckenbalken, Wandfriesen und Untersicht der Haupttreppe im Erdgeschoss inkl. Ermittlung des konservatorischen Sicherungsverfahrens) an das polnische Ministerium für Kultur und Nationales Erbe bewilligt und diese Maßnahme im Herbst 2019 fertiggestellt. Und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien wurden vom Deutschen Bundestag bewilligte Mittel in Höhe von 500.000 Euro für 2019/20 bereitgestellt zur Fortführung weiterer dringender Notsicherungsmaßnahmen, vor allem Teilinstallierung benötigter Gebäudeinfrastruktur (Wasser, Kanalisation, Elektro, Sanitär, Heizung), Sicherung Dach und Deckenkonstruktionen, Fortführung Drainagearbeiten, Fundamentertüchtigung, Sanierung Raumschale Ostflügel inkl. Innendämmung, Einbau Horizontalsperre partiell im Kernbau, Fortführung Bauuntersuchungen und Weiterentwicklung der Planunterlagen. Außerdem wurde 2019, wiederum bundesgefördert, im Ostflügel des Herrenhauses ein kleines Ausstellungs- und Informationszentrum als eine erste Teilnutzung eingerichtet, dessen Eröffnung am 30. November 2019 erfolgte.

Auf Beschluss des Haushaltausschusses des Deutschen Bundestages wurden im November 2019 für den direkten Anschluss weiterer dringend erforderlicher Sicherungsarbeiten in den Bundeshaushalt 2020 erneute 500.000 EUR eingestellt, deren Freigabe durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien im September 2020 mit Bewilligungszeitraum bis Ende 2021 erfolgte. Die zweiten 500.000 EUR Bundesmittel, die in erster Linie dem außerordentlichen Engagement von Prof. Jäger und seiner Fürsprache bei den politischen Entscheidern zu verdanken sind, haben, neben der weiteren Bearbeitung des Ostflügels innen, den Kernbau zum Schwerpunkt. Die Maßnahmen beinhalten den Kernbau betreffend die Erstellung einer Probeachse, die auf die vollständige Wiederherstellung je zweier Räume in Erd- und Obergeschoss, und damit auf Foyer und Haupttreppenhaus abzielt, weiter die Sanierung und den Wiedereinbau einer stark geschädigten Holzbalkendecke eines westlichen Erdgeschoss-Raums, die Fortführung der Ringdrainagearbeiten und die Instandsetzung der Mittelrisalit-Fassade.

Im April 2020 wurde von der Schwesterstiftung PNF mit tatkräftiger finanzieller Unterstützung der DPS hoffnungsvoll ein Antrag an das Polnische Ministerium für das Nationalerbe auf Förderung aus dem sog. Island-Liechtenstein-Norwegen-Fonds zur Sanierung und Revitalisierung des Westflügels als Bildungsreinrichtung (Schwerpunkt Handwerkerfortbildung und Kultur) mit Seminarräumen und Werkstatt (Kostenvolumen 2,877 Mio EUR) eingereicht. Dieser sehr umfangreiche Antrag, untersetzt mit kompletter Baugenehmigungsplanung für den Westflügel hat dann leider im Dezember 2020 (wegen 2 Punkten, die zu wenig erreicht wurden) eine Absage erhalten.

Neuen Schwung brachten indes, wieder auf Initiative von Prof. Jäger, durch Bewilligung des Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages in den Bundeshaushalt 2021 eingestellte dritte 500.000 EUR Fördermittel für Schloss Steinort, für deren Ausreichung 2021/22 die wie zuvor mit der DPS als Maßnahmenträger erstellten Antragsunterlagen u.a. auf den Beginn der Instandsetzung des wertvollen Dachstuhls des Kernbaues konzentrieren.

Sodann konnte die seit 2017 erfolgreich durchgeführte Steinorter Kultursommerwoche im August 2019 sowie 2020 (coronabedingt überwiegend virtuell) dank der Lehndorff-Gesellschaft ausgebaut werden.

Für die genannten Projekte "Fortführung Notsicherung" und "Steinorter Kultursommer" bedarf es, neben öffentlichen Mitteln, fortwährend der Eigenmittel, weshalb DPS als Maßnahmenträger für die deutschen Gelder, ihre polnische Schwesterstiftung PNF und die Lehndorff-Gesellschaft gemeinsam immer wieder zu Spenden zur Rettung und Revitalisierung von Schloss Steinort aufrufen!

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GROß STEINORT / SZTYNORT DUŻY

Die neugotische Erbbegräbniskapelle der Familie von Lehndorff, Bestandteil der ehemaligen Gutsanlage von Lehndorff in Groß Steinort / Sztynort Duży und erschaffen vom Erbauer des Neuen Museums in Berlin, Friedrich August Stüler, war zuletzt akut einsturzgefährdet. Die Schwesterstiftung der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS), die Polsko-Niemiecka Fundacja Ochrony Zabytków Kultury (PNF), hat den Bau mit seiner qualitätvollen neugotischen Architektur vor einigen Jahren übernommen, damit dieser nicht unwiederbringlich verloren geht. 2017-19 konnten mit Hilfe der DPS dringend notwendige Notsicherungsarbeiten (Dachsanierung) an dem Baudenkmal durchgeführt werden. 2020/21 wird die Sicherung des Mausoleums fortgeführt. Zur Ausführung kommen die Wiederherstellung der Verfensterung der Rundöffnungen in den Giebeln und Arbeiten an der geschädigten Außenfassade.

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LANGENAU / ŁEGOWO

Die Dorfkirche der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria in Langenau / Łegowo, die ihre bemerkenswerte manieristische Ausstattung bewahrt hat, wurde 2020 erstmals von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) gefördert. Nachdem bereits 2014 die Dächer der Kirche instandgesetzt werden konnten, bekam der Denkmaleigentümer, die in Posen ansässige Polnische Provinz von der Verkündigung des Herrn in der Gesellschaft des katholischen Apostolates (Pallottiner), 2020 die Mittel zusammen, um die schadhafte Außenfassade zu sanieren. Die DPS unterstützte das Projekt als Maßnahmenträger einer Zuwendung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

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KRIEFKOHL / KRZYWE KOŁO

Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) beteiligte sich 2018 erstmals an der Restaurierung der wertvollen frühbarocken Holzausstattung der Kath. Dorfkirche "der Auffindung des Hl. Kreuzes" in Kriefkohl / Krzywe Koło bei Danzig. Die kostbare figürliche und ornamentale Holzbemalung war eine Ewigkeit unter einer weißgelben Übermalung vollumfänglich verborgen. 2019 und 2020 wurden die Restaurierungsarbeiten an dem kostbaren Spätrenaissance-Inventar mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) und der DPS als Maßnahmenträger fortgeführt. Und auch die Fertigstellung der Restaurierung des sog. Apostelgestühls 2021 wird mit BKM-Mitteln gefördert.

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MARIENFELDE / MARIANKA

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) 2008, 2011, 2015 und 2016 sowie 2018, 2019, 2020 und 2021 gefördertes Projekt Pfarrkirche Marienfelde/Marianka, Polen. Die DPS beteiligte sich zunächst an der Dachinstandsetzung des Langhauses und danach an der Freilegung der wertvollen gotischen Wandmalereien auf der Schiffsüdseite. Es folgten die Förderung der Freilegung und Restaurierung der Ost- und Westwandmalereien, Freilegung und Konservierung der Nordwandmalereien, finale Restaurierung der Südwandmalereien sowie schrittweise Restaurierung der Kanzel und Taufkammer, für deren Weiterrestaurierung 2021 die DPS Mittel der Senta-Weygandt-Stiftung einsetzen kann.

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GIERSDORF / ŻELISZÓW

Erstmals seit 2018 engagierte sich die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) für die Erhaltung der „Historischen Perle“ im niederschlesischen Giersdorf / Żeliszów, die eine dem Architekten des Brandenburger Tors in Berlin, Carl Gotthard Langhans, zugeschriebene ehemalige evangelische Kirche ist, der sich die Warschauer Stiftung „Twoje Dziedzictwo“ (Dein Kulturerbe) seit 2013 angenommen hat. Das kunst- und architekturgeschichtlich bedeutsame Baudenkmal mit seinem eleganten elliptischen Emporeninnenraum war akut ruinös. Inzwischen schreitet jedoch seine Sicherung voran. Die DPS förderte 2018/19 und 2019/20 mit Mitteln der Bundesrepublik Deutschland den 1. und 2. Bauabschnitt Turminstandsetzung.

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REINSWALDE / ZŁOTNIK

Der ehemalige Schulzenhof in Reinswalde / Złotnik gehört zu den ältesten Renaissancebauten der Wojewodschaft Lebus / Lubuskie. 2019 wurde das neben einer eindrucksvollen Kirchenruine stehende Baudenkmal zum Förderprojekt der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS).

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SANIERUNG KIRCHENFENSTER WESTPOMMERN, NIEDERSCHLESIEN, KLEINPOLEN 2017 – 2019

Dieses Projekt "Sanierung umweltgeschädigter Glasmalereifenster in der Dorfkirche Klein Küssow /Koszewsko (2017-18), der Ev. Liebfrauenkirche in Liegnitz / Legnica (2018-19) und der Kath. Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Auschwitz / Oświęcim (2019)" der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) zur Erhaltung hochwertiger sakraler historischer Fenster-Glasmalereien war nach den von ihr geförderten Projekten „Modellhafte Sanierung schwergeschädigter mittelalterlicher Glasmalereien in Kujawien 2014 – 2016“ und „Modellhafte Restaurierung und Schutz von schwer geschädigten Glasmalereien 2012 – 2014“ das dritte dem Spezialaufgabengebiet „Farbverglasungen“ in der Denkmalpflege zugehörige Vorhaben und welches ebenfalls erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

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FRAUSTADT / WSCHOWA

Die Last des Dachstuhls der ehem. Ev. Kirche Kripplein Christi drückte über die Maße auf die Außenwände des Bauwerks, das dereinst ein bedeutsames Zentrum der Verbreitung des Protestantismus am nordöstlichen Rand Niederschlesiens gewesen ist. Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz konnte 2015 helfen, die von dem Schiff-Dachstuhl ausgehende akute Gefahr für das Baudenkmal durch statische Ertüchtigungsarbeiten zu stoppen. Wie schon 2015 wurden der Stiftung nun auch 2018 als Maßnahmenträger Fördermittel der Beauftragten für Kultur und Medien für die Erhaltung des auch städtebaulich wichtigen Baudenkmals bewilligt. Die erneute Zuwendung diente zur Mitfinanzierung der dringend erforderlichen Neueindeckung des zuletzt immer undichter gewordenen Dachs des Kirchenschiffs.

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DPS-BEITRAG ZUM ECHY 2018: POLNISCH-DEUTSCHE BEGEGNUNGSWOCHE IN WROCŁAW – BRESLAU 2018

Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) veranstaltete im Rahmen des von der EU ausgerufenen European Cultural Heritage Years 2018 (ECHY) vom 3. bis 9. Dezember in Wrocław / Breslau mit finanzieller Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Senta-Weygandt-Stiftung, Görlitz, Erika-Simon-Stiftung, Görlitz und des Freistaats Sachsen eine polnisch-deutsche Begegnungswoche, die das jüdische Kulturerbe in der Hauptstadt des historischen Schlesiens zum Thema hatte.

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BRESLAU / WROCŁAW

Förderprojekt 2017 und 2018 der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz war die Mikwe der Synagoge Zum Weißen Storch in Breslau / Wrocław, die die Reichspogromnacht und den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden hat. Die Mikwe ist heute bedeutsam als einzigartiges Beispiel für die jüdische rituelle Architektur an der Wende des 19. zum 20. Jh.

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BRESLAU / WROCŁAW

Das Oppenheim Haus am Salzmarkt in Breslau / Wrocław ist eines der wenigen historischen Bürgerhäuser im Altstadtzentrum der niederschlesischen Metropole, die nicht der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg anheim gefallen und noch weitgehend authentisch erhalten sind. Das Baudenkmal war vor allem in seinem Inneren stark sanierungsbedürftig. Es wurde 2017 bis Sommer 2018 voll umfänglich denkmalverträglich saniert und revitalisiert. Künftig soll das Haus u.a. als Stätte des polnisch-deutschen kulturellen Austauschs mit Kunstgalerie genutzt werden. Die Deutsch-Polnische Stiftung hat u.a. mit 2016 im Rahmen der Begehung des Jahres der europäischen Kulturhauptstadt Breslau eingeworbenen großzügigen zweckgebundenen Spenden den denkmalpflegerischen Mehraufwand wie z.B. die Restaurierung von Portal und Barockinnentreppe sowie die Freilegung, Konservierung und Restaurierung farbiger Wanddekoration in ausgewählten Räumen des Vorderhauses gefördert. Weitere Spenden zur Bespielung des von der DPS auch als Dependance für Schlesien genutzten Hauses als Bildungsstätte für Kulturpflege und das baukulturelle Erbe sind gerne erbeten.

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RÜGENWALDE / DARŁOWO

In den Gründerzeitjahren besaß die Stadt Rügenwalde / Darłowo die größte Reederei Hinterpommerns, Sie gehörte Familie Hemptenmacher, die am Marktplatz der Ostseestadt ein stattliches Bürgerhaus besaß, das bis heute erhalten, jedoch sanierungsbedürftig war. Seit 2012 wurde die Instandsetzung des denkmalgeschützten Bürgerhauses mit aufwendig gestalteter Giebelfassade von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz mit der großzügigen Unterstützung einer Privatspenderin aus Deutschland unterstützt. 2016 sollte die repräsentative Außenfassade des Kopfbaues instandgesetzt werden. Ende 2017 konnte dann jedoch erst mit den Arbeiten am Haupthaus (Bauteil A) begonnen werden. Die Restaurierung der Außenfassade des Haupthauses konnte schließlich Ende Mai 2018 erfolgreich abgeschlossen werden. Bis Juli/August 2018 folgte wiederum mit einer sehr großzügigen Zuwendung der privaten Spenderin an die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz die Instandsetzung der Außenfassade des Nebengebäudes (Bauteil B).

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PARADIES / GOŚCIKOWO PARADYŻ

Der eindrucksvoll monumental erschaffene spätbarocke Hauptaltar der ehemaligen Zisterzienserklosterkirche Paradies / Gościkowo Paradyż zeigte sich bis 2013 mit seinen Schädigungen durch Insektenbefall und der weißen Überfassung in einem unakzeptablen Zustand. Vermittelt durch das Woiwodschafts-Denkmalamt in Grünberg / Zielona Góra konnte die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) zur Ausführung zweier wichtiger Restaurierungsetappen 2014 und 2015 beitragen. 2016 wurde die Restaurierung des wertvollen Altars mit Hilfe der DPS fortgesetzt und Ende 2017/Anfang 2018 fertiggestellt.

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LÖTZEN / GIŻYCKO

Die Ev. Stadtpfarrkirche in Lötzen / Giżycko ist ein Förderprojekt 2017 der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS). Der im Klassizismus entstandene Kirchenbau wies zuletzt einen so massiv geschädigten Holzfußboden auf, dass die Schließung des Baudenkmals drohte. Nachdem sich eine ehemalige Lötzenerin 2014 erstmals wegen des schadhaften Fußbodens an die DPS gewandt hatte, konnte die Stiftung dank von ihr eingeworbenen privaten zweckgebundenen Spenden und Mitteln der Bundesrepublik Deutschland Abhilfe schaffen.

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SAGAN / ŻAGAŃ

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2016/17 gefördertes Instandsetzungsprojekt Heilig-Grab-Kapelle, die eine Nachbildung des 500 Jahre alten Vorgängerbaues in Görlitz ist.

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NIEPÖLZIG / NIEPOŁCKO

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz wurde im Zeitraum Ende 2016 bis Juli 2017 mit einer Zuwendung der Bundesrepublik Deutschland die Sanierung der Fenster des ehemaligen Gutshauses Niepölzig / Niepołcko gefördert, das einer der wenigen noch erhaltenen repräsentativen barocken Sichtfachwerkbauten in der Woiwodschaft Westpommern ist.

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MODELLHAFTE SANIERUNG SCHWERGESCHÄDIGTER MITTELALTERLICHER GLASMALEREIEN IN KUJAWIEN 2014 – 2016

Erforscht und restauriert wurden bei diesem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz als Maßnahmenträger geförderten Projekt kostbare mittelalterliche Glasmalereien in den durch Umweltschadstoffe extrem belasteten Städten Kujawiens Thorn / Toruń und Leslau / Włocławek. Viele dieser wertvollen Fenster-Glasmalereien gibt es heute in Polen nicht mehr.

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BRIETZIG / BRZESKO

Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz hat 2013 - 2015 in der hinterpommerschen Pfarr- Und Wallfahrtskirche Mariä Geburt die Restaurierung eines Scheinrippengewölbes gefördert, das heute in Polen einzigartig ist. Die Arbeiten an der kostbaren Decke, die im ausgehenden 17. Jh. entstanden ist, konnten danach vollständig abgeschlossen werden.

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GRÜSSAU / KRZESZÓW

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2015 gefördertes Projekt „Inventarisierung des wiederentdeckten deutschen Archivs (1436 –1954) des heutigen Benediktinerinnenklosters Grüssau/Krzeszów, Woiwodschaft Niederschlesien, Polen"

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SCHENKENDORF / SĘKOWICE

Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz hat 2015 die Instandsetzung der Emporen der Dorfkirche im Dorf Sękowice früher Schenkendorf und heute Ortsteil der Landgemeinde Gubin / Guben mit einer Zuwendung der Beauftragten der Deutschen Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Bis zur Fertigstellung der Inneninstandsetzung der bezaubernden Fachwerkkirche, die 2006 noch akut vom Verfall bedroht war, wurden zuletzt noch 60.000 EUR benötigt.

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SCHWEIDNITZ / ŚWIDNICA

Die UNESCO-Weltkulturebestätte Evangelische Friedenskirche „Zur heiligen Dreifaltigkeit“ in Schweidnitz / Świdnica, Polen ist seit 2007 in unregelmäßigen Abständen Förderprojekt der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz. 2007/2008 und 2010 - 2012 nahm sich die DPS der Sicherung und Instandsetzung historischer Fenster des Weltkulturerbes an. 2015 war die DPS an der Restaurierung der Großen Orgel beteiligt.

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HIRSCHBERG / JELENIA GÓRA – BAD WARMBRUNN / CIEPLICE ŚLĄSKIE ZDRÓJ

Die Außeninstandsetzung des barocken Ev. Pfarrhauses erfolgte 2014 zusammen mit der Fassadensanierung der benachbarten Ev. Erlöserkirche. Dem jungen Pfarrer-Ehepaar ist es gelungen, Ende 2013 EU-Mittel für beide Projekte zu akquirieren. Der Eigenmittelanteil der Kirchengemeinde wurde von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz mit Mitteln der Beauftragten für Kultur und Medien und der Erika-Simon-Stiftung in Rinteln mitfinanziert.

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BOLKENHAIN-OBERBAUMGARTEN / BOLKÓW-SADY GÓRNE

Die stark geschädigten Fassaden der Kath. Kirche Mariä Geburt in dem Dorf Oberbaumgarten / Sady Górne wurden 2014 mit der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz als Maßnahmenträger denkmalgerecht instand gesetzt.

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KLASTAWE / CHLASTAWA

An der Holzkirche „Geburt der Seligen Jungfrau Maria“ in Klastawe / Chlastawa konnte 2014 mit finanzieller Unterstützung der Beauftragten für Kultur und Medien und der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz für die gewährten Bundesmittel das Schiffdach neu eingedeckt werden.

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MODELLHAFTE RESTAURIERUNG UND SCHUTZ VON SCHWER GESCHÄDIGTEN GLASMALEREIEN 2012 – 2014

Bei dem DPS-Förderprojekt 2012-2014 ging es darum, durch Umweltschäden gefährdete, besonders erhaltenswerte Fenster-Glasmalereien von drei ausgewählten denkmalgeschützten Kirchenbauten in der Woiwodschaft Niederschlesien (Polen) modellhaft zu restaurieren und zu schützen. Die bearbeiteten Kirchen stehen in Waldenburg / Wałbrzych, Niedersteine / Ścinawka Dolna und Jauer / Jawor.

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SCHLAGENTHIN / SŁAWĘCIN

Der hölzerne Turm der Kath. Filialkirche „Muttergottes von Ostra Brama (Muttergottes im spitzen Tor)“ in Schlagenthin / Sławęcin in der Woiwodschaft Lebus / Lubuskie hatte sich immer weiter geneigt und gedroht, auf den Westgiebel des Kirchenschiffs zu stürzen. Mit Hilfe der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz konnte die Gefahr 2014/15 beseitigt werden.

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GROß MONTAU / MĄTOWIE WIELKIE

Förderprojekt 2013 der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz

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HIRSCHBERG / JELINIA GÓRA – BAD WARMBRUNN / CIEPLICE ZDRÓJ

Die aus einem ehemaligen Bethaus hervorgegangene Ev. Erlöserkirche in Bad Warmbrunn / Cieplice Zdrój, einem Stadtteil der schlesischen Stadt Hirschberg / Jelenia Góra, ist ein bedeutender Sakralbau des Rokokos. Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege hat 2011-13 die Dachsanierung und Fensterinstandsetzung gefördert.

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KLEMZIG / KLȨPSK

Die wunderschöne, gut erhaltene Holzkirche in Klemzig / Klępsk ist ein Denkmal von nationaler Bedeutung und war 2013 Förderprojekt der Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz in Görlitz.

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LAUBAN / LUBAŃ

Die ehemalige Frauenkirche in Lauban / Lubań benötigte dringend eine Dachinstandsetzung. Die Maßnahme konnte 2013 mit Unterstützung der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz ausgeführt werden.

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FÜRSTENSEE / PRZYWODZIE

Dachundichtigkeiten hatten erhebliche Feuchtigkeitsschäden an der historischen polychromen Schiffdecke der Kath. Filialkirche in Fürstensee / Przywodzie verursacht. Nach 2010 erfolgter Dachsanierung konnte die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz in den Jahren 2010 bis 2012 wesentlich zu der Restaurierung der Deckenmalerei beitragen.

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MUHRAU / MURAWA

DPS-Förderprojekt 2012. Dachundichtigkeiten hatten den Betrieb der in dem Schloss untergebrachten Einrichtungen der Hedwig-Stiftung Kindergarten, Tagungs- und Bildungsstätte gefährdet ...

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SCHÖNWALDAU / RZĄŚNIK

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2011 unterstütztes Wiederherstellungsprojekt.

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SORQUITTEN / SORKWITY

Förderprojekt 2010 war die Instandsetzung der historischen Sauerorgel in der Ev. Pfarrkirche.

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TOPOLNO

2010 mit finanzieller Unterstützung des Beauftragten für Kultur und Medien der deutschen Bundesregierung und der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz als Maßnahmenträger restaurierte Sauer-Orgel.

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GNOJAU / GNOJEWO

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2009 gefördertes Projekt mittelalterliche Wegekapelle bei Marienburg/Malbork.

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HEINRICHAU / HENRYKÓW

Von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz 2008 gefördertes Projekt Zisterzienserkloster Heinrichau/Henryków, Polen.

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