Projekte

LANGENAU / ŁEGOWO

Die Dorfkirche der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria in Langenau / Łegowo, die ihre bemerkenswerte manieristische Ausstattung bewahrt hat, wird 2020 erstmals von der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) gefördert. Nachdem bereits 2014 die Dächer der Kirche instandgesetzt werden konnten, hat der Denkmaleigentümer, die in Posen ansässige Polnische Provinz von der Verkündigung des Herrn in der Gesellschaft des katholischen Apostolates (Pallottiner), jetzt die Mittel zusammenbekommen, um 2020 die schadhafte Außenfassade zu sanieren. Die DPS unterstützt das Projekt mit einer Zuwendung der Beauftragten für Kultur und Medien, für die sie Maßnahmenträger ist.

Im Jahr 2017 war der Denkmaleigentümer der Langenauer Kirche, die in Posen ansässige Polnische Provinz von der Verkündigung des Herrn in der Gesellschaft des katholischen Apostolates (Pallottiner) erstmals an die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz herangetreten, um eine Förderung zur Restaurierung von Teilen der wertvollen Innenausstattung zu beantragen (Kanzel) und bereits drei Jahre zuvor an die Beauftragte für Kultur und Medien wegen einer Zuwendung für die Sanierung der Kirchendächer. Beide Förderanliegen waren damals aus verschiedenen Gründen erfolglos geblieben. Das gesamte Dach konnte dann mit Mitteln der EU und der deutschen Kurienhäuser erfolgreich saniert werden. 2018 und 2019 gelang es, sieben der zehn Fenster zu restaurieren. Die verbliebenen drei Fenster werden 2020 im Zuge der Instandsetzung der Außenfassade aufgearbeitet.

Der Pallottiner-Orden wurde 1846 als Bestandteil der Vereinigung des Katholischen Apostolates vom Hl. Vinzenz Pallotti in Rom gegründet und ist heute päpstlich anerkannt (Ordenskürzel SAC). Die Gemeinschaft entstand zur Verbreitung, Vertiefung und Erneuerung des Glaubens und ist heute auf allen Kontinenten vertreten. Die Vereinigung „Unio“ bestand von Anfang an aus Laien, Ordensleuten und Priestern, die nach ihren je eigenen Möglichkeiten die Aufgaben der Vereinigung mittrugen, womit Pallotti die bis dahin streng hierarchische Struktur in der kath. Kirche aufbrechen wollte. In Langenau wird das Provinziat Posen der Gemeinschaft durch den Pallottiner Priester und zugleich Pfarrer der örtlichen Kirchengemeinde (550 Mitglieder) Piotr Ramusiewicz SAC vertreten.

Ausklappen/Einklappen

Das Dorf Langenau / Łegowo liegt südlich der Danziger Bucht, zwischen Graudenz / Grudziądz im Süden, Marienwerder /Kwidzyn im Westen, Osterode / Ostróda im Osten und Elbing / Elbląg im Norden, in der Woiwodschaft Ermland-Masuren an der Grenze zur Woiwodschaft Kujawien-Pommern. Es ist Ortsteil der Gemeinde Freystadt / Kisielice im Kreis / Powiat Deutsch-Eylau / Iława.

Ausklappen/Einklappen

Eine Erstkirche wurde vermutlich im 14. Jh. erbaut (die nachfolgenden Informationen über die Geschichte der Kirche stammen größtenteils aus der Masterarbeit von Witold Iwaszkiewicz, die unter der Leitung von Dr. Michał Woźniak an der Nicolaus-Kopernikus-Universität in Toruń, Fakultät für bildende Künste, Witold Iwaszkiewicz, mit dem Titel „Manieristische Einrichtung der post-evangelischen Kirche in Łęgówo, Toruń 1993, verfasst wurde).

Der Bau der heute bestehenden Kirche begann wahrscheinlich um 1600. Ein Jahr später wurde der Hauptaltar fertiggestellt, wie aus der darauf angebrachten Inschrift hervorgeht. Um 1603 wurden die Haupt-Bauarbeiten abgeschlossen. Nach Angaben von Experten wurden die Arbeiten an der Innenausstattung 1604 abgeschlossen. Nach der Reformation war die protestantische Adelsfamilie von Polentz auf Schönberg der Eigentümer des Gutes Langenau. Alexander von Polentz war der Gründer der Kirche.  Bereits um 1600 hatte er eine Gruft unter dem Chor und die Sakristei anbauen lassen, die zunächst als Begräbniskapelle und Patronatsherrenloge diente. Vor 1679 brannte es in der Kirche erstmals. In den nächsten Generationen wurde der Bau unter Bewahrung seiner ursprünglichen architektonischen und dekorativen Gestalt „renoviert“. Besonders beachtenswert scheint in dieser Zeit der Besuch des preußischen Chronisten und Kartografen Christoph Hartknoch (1644 – 1687) gewesen zu sein. Er beschrieb in seiner Chronik als erster die Kirche ausführlich und bezeichnete sie als „Perle in Preußen“. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche mit einem Außenputz als Quaderrustika ausgestattet.

Auf Initiative des damaligen Verwalters von Kalnein in Langenau wurden 1704 Kirchengemälde von den Brüdern Gabriel und Joachim Schwarten aus Hamburg restauriert. 1736 brannte der Chor nieder. In der Gruft wurde Reinhold von Thadden-Trieglaff, Generalleutnant und Kommandeur der Festung Glogau unter Friedrich dem Großen, beigesetzt.

Die letzte Nachfahrin der Familie der Langenauer Linie von Polentz, Karoline von Polentz, heiratete 1850 ihren Nachbarn Albert Louis Hans von Beneckendorff und von Hindenburg auf Neudeck / Ogrodzieniec (bis 1934 gehörte dieses 8 km von Langenau entfernte Dorf Generalfeldmarschall und Reichspräsident und zuletzt Reichskanzler Paul von Hindenburg, dessen Sohn, Generalleutnant Oskar von Beneckendorf und von Hindenburg, der letzte Eigentümer des Anwesens war. 1945 wurde Schloss Hindenburg von Soldaten der Roten Armee geplündert und in Brand gesteckt und seine Ruine 1950 abgerissen).

Ein weiteres Feuer brach am 24. Juli 1861 in der Langenauer Kirche aus und verursachte schwere Schäden, die 1862 beseitigt werden konnten. Dabei wurden vier ovale Deckengemälde abgenommen und an den Wänden im östlichen Teil der Kirche aufgehängt. Der Kirchturm wurde nach Entwurf des preußischen Baumeisters Schmundt in Marienwerder im neugotischen Stil umgebaut, wobei dem Haupthelm vier Ecktürme hinzugefügt wurden. 1902 wurde eine Restaurierung des Hauptaltars durchgeführt (Unterschriften der Auftragnehmer auf der Rückseite).

Helene von Hindenburg war 1920 gezwungen, das Gut zu veräußern. Sie verkaufte es an den Staat, der die Landwirtschaft als Domäne weiter betrieb. Paul Gerhard Goertz (1887 – 1945) aus Schwetz, Westpreußen, später der letzte deutsche Besitzer der Güter Eichmedien, Kreis Sensburg, und Powarben, Kreis Königsberg-Land, war von 1920 bis 1922 Generalbevollmächtigter des Pächters von Langenau und dann bis 1933 selbst Pächter der Domäne. Als Ehrengabe der Provinz Ostpreußen wurde Gut Langenau 1933 dem Reichspräsidenten übereignet. Das Gutshaus aus dem 18. Jh., errichtet um 1740 – 1750 und neogotisch überformt 1862/63, existiert heute nicht mehr.

Die letzte größere Restaurierung der Langenauer Kirche fand zwischen 1934 und 1936 statt, finanziert aus Mitteln der damaligen Besitzer des Landguts von Hindenburg. Abgesehen von der Erneuerung der Turmüberdachung in einer dem Original ähnlichen, jedoch vereinfachten Form, des Umbaus des Eingangs in die Sakristei, des Anbaues südliche Vorhalle mit Eingang in den unter der Kirche untergebrachten Heizungskeller und der Erneuerung von Außen- und Innenputz, wurde das Innere der Kirche gründlich instandgesetzt. Von 1935-36 erfolgte durch den Maler Prof. Ernst Fey aus Berlin-Lichterfelde die Restaurierung (Neu-Ausmalung) der Raumschale. Zwei historische Fotos zeigen, dass die Felderdecke davor monochrom hell gefasst war. Es ist davon auszugehen, dass in dieser Zeit auch die Restaurierung der aufwendig gestalteten Türen vorgenommen wurde. Diese Annahme wird durch erhaltene Archivinformationen über die Erneuerung der Türrahmen unterstützt. Indem man damals die Wappen derer von Hindenburg und derer von Sperling, der Familie, aus der die Frau des Reichspräsidenten stammte, in der Kirche anbrachte, machte man diese für die kurze Zeit bis zum Kriegsende zur „Hindenburg-Gedächtnis-Kirche“.

Im Schloss Langenau war Reichspräsident Paul von Hindenburg ein häufiger Gast, der die Renovierung der Kirche in den 1930er Jahren finanzierte. Die Kirche in Langenau spielte während der Hindenburg-Präsidentschaft die Rolle einer „Kapelle“ für alle, die den Reichspräsidenten besuchten, so dass sie sicher im Hintergrund aller Ereignisse verflochten werden kann. In der Chronik der Schule in Langenau wird über Besuche von Adolf Hitler in Langenau und über seine Teilnahme an den Hindenburg-Totenmessen berichtet.

1945 ging die im Zweiten Weltkrieg unversehrte Kirche in die Hände der Katholiken über und erhielt den Namen „Unbefleckte Empfängnis der Allerheiligsten Jungfrau Maria“. Sie diente zuerst als Filialkirche für die Pfarre in Kisielice (ehem. Freystadt), um daraufhin zur Pfarrkirche zu werden. 1949 wurde die Kirche in das Denkmalregister eingetragen (1973 aktualisiert). Seit 1975 ist die Kirche den pallottinischen Priestern in Posen anvertraut.

Ausklappen/Einklappen

Der Bau ist äußerlich schlicht gestaltet. Das Schiff ist satteldachgedeckt und mit spitzbogigen Fensterlaibungen ausgestattet. Der geostete Chor steht auf polygonalem Grundriss. Die Außenwände der Kirche sind aus Ziegel und Feldstein errichtet. Die Westfassade wird durch den vor den geschweiften Giebel gezogenen Turm mit Spitzhelm und zwei flankierenden viertelkreisförmig heraustretenden Treppentürmen akzentuiert. Die Fassaden sind mit einer Putzquaderung geziert, die nach 1945 nicht mehr instandgesetzt worden war.

Die (neu-) gotischen Fensteröffnungen weisen im Schiffinneren skulpierte polychromierte Spätrenaissance-Fensterrahmungen auf. Auch die hölzernen Außen- und Innentüren sind mit aufwendigem Spätrenaissance-Schmuckdekor versehen. Eine getäfelte Felderdecke mit heraldischem Fries schmückt den Innenraum der Kirche. Die Kanzel entstand wie die beiden Emporen (Nord- und Westempore) mit reich geschnitzter Herrschaftsloge und das Gestühl ab 1601.

Untersuchungen haben ergeben, dass Altar- und Kanzelmalereien aus der Werkstatt von Antonius Möller in Danzig stammen. Es existierte ein interessantes Altarbild von Möller, eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, 1601 gemalt, das später durch ein Bild der Muttergottes von Tschenstochau ersetzt wurde. Der Hochaltar trägt noch die deutsche Inschrift „Lobe den Herrn“.

Das Orgelgehäuse aus dem 15. Jh. war stark beschädigt und wurde wohl durch eine schlichtere Gestaltung ersetzt. Die jüngere Orgel selbst ist aber offenbar funktionsfähig.

Die bemalte Decke zeigt ein Feld, das mit einem Wappen besetzt ist, allerdings nicht mit dem Hindenburgischen. Ein anderes Deckenfeld dicht an der Empore beinhaltet noch die Inschriften zum Gedächtnis an den Kirchenpatron Alexander von Polentz und den Reichspräsidenten von Hindenburg mit folgendem Text: „Erbaut 1600 – 1604/ Als Stiftung des Kirchenpatrons Alexander von Polentz/ Wiederhergestellt 1934 – 1936 v. d. Preuss. Staatsbauverwalt./ Dem ruhmreichen Generalfeldmarschall und Reichspräsidenten von Hindenburg zum Gedächtnis“.

Die in der Kirche angebrachten ovalen Gemälde, entstanden zwischen 1599 und 1604, stellen dar: „Auferstehung des Lazarus, Jakobs Kampf mit einem Engel, Anbetung der Könige und Verkauf von Joseph.

Ausklappen/Einklappen

Die Kirche in Langenau ist dadurch, dass sie in ihrem Inneren Erscheinungsbild und Charakter des frühen 17. Jhs. bewahrt hat, ein seltenes Exemplar in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Auch wenn einige Elemente des ursprünglichen Interieurs verlorengingen, ist die Ästhetik des nachprotestantischen Innenraums bis heute erlebbar. Katholische Elemente fügen sich in die vom Anfang des 17. Jhs. überkommene Innenausstattung ein. Ja, es ist in Langenau festzustellen, dass das überkommene protestantische baukulturelle Erbe und ergänzte katholische Ausstattungselemente reibungslos verschmolzen sind. Von der im nordischen Spätrenaissancestil erhaltenen Ausstattung erhalten sind: Hauptaltar (1601), Emporen (frühes 17. Jh.), Kanzel (frühes 17. Jh.), Gestühl (frühes 17. Jh.), Taufbecken (frühes 17. Jh.), Kragsteine westliche und nördliche Vorhalle (frühes 17. Jh.), Polychromie westliche Vorhalle und Westportal (Anfang 17. Jh.), Fensterrahmungen (16. Jh.), Ovalgemälde (Ende 16./Anfang 17. Jh.), Turm- und Sakristeitür (Anfang 17. Jh.).

Witold Iwaszkiewicz, der das Innere der Kirche in Langenau / Łęgówo stilistisch analysierte, achtete besonders auf die Unterscheidung zwischen den ursprünglichen und den späteren Elementen der Ausstattung. Gründer und Schöpfer der Kirche verfolgten das Konzept eines stilistisch homogen gestalteten Innenraums. Dieses spiegelt sich in der bis heute erhaltenen Ausstattung wider, die einheitlich, neben Hauptaltar, Kanzel und Emporen, noch aus Taufbecken, Fensterrahmen, Deckenfries und Türen besteht.

Nach Auffassung von Iwaszkiewicz sind alle Ausstattungselemente durch eine klare stilistische Analogie verbunden, die auf die gleiche Weise ausgedrückt wird, indem dieselben architektonischen und dekorativen Motive verwendet werden. Der Schmuckdekor der Türholzarbeiten wurde auch zur Dekoration steinerner Außenarchitekturflächen verwendet. Es handelt sich um eine der beliebtesten Dekorationstechniken für Türen, die in Platten- und Paneelkonstruktionen hergestellt wurden. Jan Tajchman zufolge war diese Art der Dekoration in Polen bereits in der Zeit der Gotik bekannt. Diese Lösungen wurden in der Renaissance sehr populär. Im Barock und insbesondere im Rokoko führte die Verarbeitung von architektonischen Formkompositionen in der Türschreinerei zu einer gewissen „Raffinesse“, die ihnen eine architektonische Form gab. Wieder einmal wurden die architektonischen Formen recht häufig von den klassizistischen und dann historistischen Holzarbeiten beherrscht, vor allem in der Neorenaissance, seltener in der neobarocken Periode.

Ausklappen/Einklappen

Die Außenfassade war zuletzt sehr schadhaft geworden. Vom hohlliegenden Außenputz fielen Fragmente ab. Durch die Feuchtigkeit in den Außenwänden drohten Kurzschlüsse in der Gebäudeelektrik, was zu einem Brand hätte führen können. Darüber hinaus drohten das wertvolle Holzmobiliar und die Wand- und Deckenmalereien durch feuchte Wände in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Der nach 1945 nicht mehr umfassend instand gesetzte Außenputz wies eine Reihe unfachmännischer Zement-Reparaturen, Risse und Beschädigungen auf. Dach- und Fensterentwässerung waren nicht mehr funktionstüchtig.

Sodann bedürfen die aufwendig gestalteten hölzernen Außentüren der Aufarbeitung. Der hölzerne Schalldeckel der Spätrenaissance-Kanzel ist schon vor längerer Zeit abgefallen, so dass nurmehr noch wenige Fragmente existieren. Der Kanzelkorb ist restaurierungsbedürftig, ebenso der Altar und der partiell recht uneben gewordene Ziegelfußboden, der infolgedessen für Besucher zur Stolperfalle werden kann.

Ausklappen/Einklappen

Die gesamte 2020 ausgeführte Außenfassadeninstandsetzungsmaßnahme inkl. Fenstersanierung hat ein Baukostenvolumen von 349.187,64 PLN (78.000 EUR). Fördergeber sind, neben der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz mit Mitteln der Beauftragten für Kultur und Medien das Polnische Ministerium für das Nationalerbe, die Stadt Freystadt / Kisielice und das Dorf Langenau / Łegowo. Dazu kommen Eigenmittel der Kirchengemeinde Langenau.

Das vom Denkmalamt der Woiwodschaft Ermland-Masuren genehmigte Maßnahmenprogramm sah vor, denkmalunverträglichen Zement-Außenputz abzunehmen, noch vorhandenen erhaltbaren historischen Außenputz zu reinigen und zu festigen, Mauerwerks- und Putzrisse zu schließen und Putzfehlflächen mit einem Kalksandputz analog der vorgefundenen historischen Putzsubstanz zu ergänzen. Die Putzrustika wurde mit einem Kalktrassputz, in der Rezeptur an den Originaloberputz angeglichen, wiederhergestellt. Und schließlich wurde ein weißer Außenwand-Kalkanstrich mit Erdpigmenten in der Tonung entsprechend den Farbfassungs-Befunden aufgebracht.  Die Förderung der DPS mit Bundesmitteln konzentrierte dabei auf die Teilleistungen händischer Auftrag Flächen-Putzquaderung (Oberputz zweifach grundiert, Anlegung Gesimsputzprofile inkl. Farbgebung, Metallabblechung kleiner Fenster und anderer Fassadenelemente wie Gesimse, Neuanstrich Fassadenflächen (zweifacher Anstrich). Beauftragt mit der Ausführung des Bauabschnitts 2020 wurde die Baufirma Usługi Ogólnobudowlane i Brukarskie Krzysztof Katan aus Freystadt / Kisielice und damit ganz im Sinne der DPS eine geeignete lokale Firma, denn die Stiftung will das lokale und regionale Bauhandwerk bei ihren Projekten fördern. Die Realisierung der kompletten Außenfassadeninstandsetzung einschließlich Turm erfolgte Sommer bis Frühherbst 2020.

Ausklappen/Einklappen

Pallottiner und Kirchengemeinde wollen die Aufarbeitung der wertvollen Außentüren der Kirche möglichst eigenmittelfinanziert in 2021 beauftragen und 2021 für die Restaurierung von Kanzel und Altar sowie die Reparatur des Ziegelfußbodens erneut Mittel beim Polnischen Ministerium für das Nationalerbe beantragen und hoffen auf nochmalige Unterstützung von deutscher Seite, um die Finanzierung der geplanten nächsten Etappe absichern zu können. Die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz freut sich daher über zweckgebundene Spenden zur Erhaltung der Dorfkirche Langenau / Łęgówo als am Rand des ehemaligen Westpreußens gelegenes, heute von Polen bewahrtes Kulturerbe mit deutscher Vergangenheit. Ihre Spende nimmt die Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz auf Ihrem Spendenkonto entgegen: Deutsche Bank AG Filiale Görlitz IBAN: DE 80 8707 0024 0823 3660 00, BIC/SWIFT-Code: DEUTDEDBCHE (Kennwort – Dorfkirche Langenau. Spendenbescheinigung wird gerne ausgestellt).

Ausklappen/Einklappen

  • Ausführende Baufirma: Usługi Ogólnobudowlane i Brukarskie Krzysztof Katan, PL – 14-220 Kisielice (Freystadt)
  • Fachliche Betreuung für DPS: Dr. Joanna M. Arszyńska, Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń (Thorn), Abteilung für Konservierung und Restaurierung von Gemälden und polychromen Skulpturen
  • Fachliche Kontrolle: Wojewódzki Urząd Ochrony Zabytków w Olsztynie (WUOZ, Denkmalamt der Woiwodschaft Ermland-Masuren, Allenstein)
  • Bauherr: Polnische Provinz von der Verkündigung des Herrn in der Gesellschaft des katholischen Apostolates (Pallottiner), PL – 60-357 Poznań (Posen)– vertreten durch Ks. Piotr Ramusiewicz Pfarrer SAC, Parafia pw. Niepokalnego Poczęcia NMP w Łęgowie, Łęgowo 119, PL – 14-220 Kisielice (Freystadt)
Ausklappen/Einklappen